(openPR) Die Einstellung vieler Menschen zum Besitz von Gegenständen wandelt sich. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen gibt es inzwischen in zahlreichen Lebensbereichen: Wer auf Reisen ist, kann zum Beispiel statt in Hotels bei Privatpersonen übernachten und über Plattformen wie airbnb, 9flats oder Wimdu dabei nicht nur Geld sparen, sondern auch lokale Insidertipps bekommen. Auf Plattformen wie frents werden alltägliche Dinge, wie Bücher oder DVDs verliehen. „Collaborative Consumption“, „Meshing“ oder „Teilen 2.0“ sind die Schlagworte, die diesen neuen Lebensstil ausdrücken und die durch soziale Netzwerke und Smartphones leicht in den Alltag integrierbar sind.
Was liegt da näher, als diesen Ansatz auch auf einen der kostspieligsten Gegenstände anzuwenden, die Privatpersonen besitzen – das eigene Auto. Ein Auto wird im Schnitt nur eine Stunde pro Tag genutzt, kostet den Halter aber dennoch laufend Geld - unter anderem für Versicherung und Steuern. Privates Carsharing – oder „Peer-to-peer carsharing“ heißt das Konzept, das dieses Problem löst. Dieser Ansatz hat im Ausland bereits großes Aufsehen erregt und Anbieter wie getaround oder relayrides konnten dafür sogar Google als Investor gewinnen.
In Deutschland bietet autonetzer seit 2010 den Service für privates Carsharing an, der mittlerweile von vielen hundert Kunden genutzt wird. Die Idee zu Autonetzer ist dabei zufällig entstanden. Sebastian Ballweg, einer der Gründer von Autonetzer erzählt: „Als Stadtmensch ist mein eigenes Auto über die Jahre vom Fahrzeug zum Stehzeug geworden, da ich die meisten Strecken mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklege. Unter Kostenaspekten hätte ich mich eigentlich von meinem Auto trennen müssen. Da ich das aber doch nicht wollte, habe ich begonnen, nach Alternativen zu suchen, wie ich mein Auto besser auslasten kann.“
Entstanden ist daraus die Plattform Autonetzer. Hier bieten Fahrzeugbesitzer ihr eigenes Auto zur Ausleihe an, so dass es von anderen Menschen genutzt werden kann. Neben der einfachen Suche nach Fahrzeugen in der Nähe wird über die Plattform auch die gesamte Buchung und Bezahlung abgewickelt. Die größte Herausforderung war die Versicherungslösung: Hier hat das Autonetzer-Team mit der R+V einen Versicherungspartner gefunden, der exklusiv einen Rundumschutz während der Mietzeit ermöglicht. Sollte einmal etwas passieren, so ist das Fahrzeug mit Haftpflicht, Teil- und Vollkasko komplett abgesichert, völlig unabhängig von der Versicherung des Halters.
„Durch die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen werden Ressourcen besser ausgelastet und es müssen weniger Fahrzeuge produziert werden“, so Markus Gößler, Mitgründer von Autonetzer. Im Schnitt ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug bis zu 10 Pkw. Die Vorteile des privaten Carsharing liegen zudem im günstigen Preis, der nachbarschaftlichen Nähe sowie dem sozialen Aspekt, da über die gemeinsame Nutzung neue Kontakte zwischen Menschen geknüpft werden. „Insgesamt ist ein Wandel im Bereich der Mobilität festzustellen“, so Sebastian Ballweg. Der Erfolg von Mitfahrgelegenheiten sowie das große Interesse der Automobilhersteller am Thema Carsharing zeigt, dass ein Sinneswandel stattfindet. Viele Menschen verzichten inzwischen auf ein eigenes Auto, was den Bedarf an privatem Carsharing in Zukunft noch deutlich verstärken wird.
Nach einem Jahr hat das Autonetzer-Team die Plattform nun überarbeitet und bietet damit zahlreiche neue Komfortfunktionen, um das private Autoteilen noch einfacher zu machen.





