(openPR) Markerspezialist edding blickt auf sein erstes Jahr mit einem Elektroauto im Fuhrpark zurück.
(Ahrensburg, 11. Oktober 2011) Von Solaranlagen und einem Blockheizkraftwerk über ökologische Produktionsmethoden und Produkte bis hin zum „tierischen“ Rasenmäher – sprich der eigenen Schafherde: Umweltschutz wird bei edding seit jeher kreativ und vielfältig gelebt. Seit August letzten Jahres ist edding auch im Straßenverkehr nachhaltig unterwegs: Mit dem Elektroauto 4U Green der Luis Motors GmbH aus dem benachbarten, schleswig-holsteinischen Ammersbek. Anlässlich der 1-jährigen Zugehörigkeit des Elektromobils zum edding Fuhrpark, hat sich das Unternehmen jetzt etwas Besonderes ausgedacht. Jeder Mitarbeiter am Standort Ahrensburg darf das Elektroauto einmalig für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Arbeitsplatz und Wohnort ausleihen.
Gut ein Jahr sind die Ahrensburger Mitarbeiter des Markerspezialisten edding inzwischen bei kurzen Dienst- und Botenfahrten elektrisch unterwegs. Bis dahin war es aber ein weiter Weg, erinnert sich Facility Manager Michael Jung: „Elektroautos waren zwar schon damals in aller Munde, aber leider nicht in den Verkaufsräumen der bekannten Autobauer zu finden.“ Und weiter: „Die meisten Hersteller haben uns gesagt, dass wir uns vor 2016 nicht mehr zu melden bräuchten. Wir wollten aber auch bei diesem Thema Vorreiter sein und zeitnah ein Elektrofahrzeug erwerben.“
edding’s Elektroauto fährt mit umweltfreundlich erzeugtem Strom
Fündig wurde das Unternehmen schließlich bei der Luis Motors GmbH im zehn Kilometer entfernten Ammersbek. Dort erwarb edding den Kleinwagen 4U Green, eines der ersten vollwertigen Elektroautos auf dem deutschen Markt. Nach einer kurzen Einfahrphase ist der 3,97 Meter lange Luis 4U Green inzwischen permanent im Einsatz und hat bereits über 3.000 Kilometer auf dem Tacho stehen. Der Wagen ermöglicht eine Reichweite von bis zu 160 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h. 14-16 Stunden dauert es, den Stromer an einer 230-Volt-Steckdose wieder aufzuladen. Der Strom fürs Aufladen wird bei edding von der eigenen Photovoltaikanlage erzeugt. „Schließlich sind Elektroautos nur so umweltfreundlich wie der Strom, mit dem sie geladen werden“, sagt Michael Jung.
An seine erste Fahrt mit dem elektrischen Dienstfahrtzeug kann sich Jung noch gut erinnern: „Ich habe den Wagen gestartet und hörte - nichts. Natürlich wusste ich, dass ein Elektromobil sehr leise ist. Trotzdem war ich dann in der Praxis überrascht, wie lautlos sich der Wagen fortbewegt.“ Ein weiterer Unterschied zum Spritauto: „Man muss im Vorfeld einer Fahrt viel mehr planen und überlegen. Wie weit muss ich fahren, kann ich am Zielort Strom nachladen und reicht dafür die Zeit? Das sind nur einige der Fragen, die es vor der Abfahrt zu bedenken gilt.“
Umweltorientierte Car Policy
Ökologisches Flottenmanagement beweist edding übrigens nicht nur mit seinem ersten Elektroauto. 2009 hat das Unternehmen eine Car Policy eingeführt, die regelt, dass der maximale CO2-Ausstoss eines Firmen-PKWs unter 160 g/km liegen muss. Mitarbeiter, die sich bei der Wahl eines Dienstfahrzeuges sogar für ein Modell mit einem CO2-Ausstoss unter 130 g/km entscheiden, werden mit einer Umweltprämie belohnt.
edding Mitarbeiter können die Zukunft der Elektromobilität schon heute testen
Sozusagen pünktlich zum 1. Geburtstag des edding Stromers können alle Mitarbeiter am Standort Ahrensburg den Kleinwagen jetzt einmal persönlich testen – für eine Fahrt vom Büro in den Feierabend und wieder zurück. „Das Interesse der Mitarbeiter für das Umweltengagement von edding zu wecken und sie von den verschiedenen Maßnahmen zu begeistern, hat bei edding lange Tradition“, erklärt Michael Jung das Ziel der Aktion. Dass das funktioniert, beweist der Zuspruch, den das Angebot erfährt: Von 160 Mitarbeitern am Standort haben sich in den ersten Tagen bereits über 30% für die damit verbundene, 20-minütige Einweisung angemeldet.



