(openPR) Schon zum 9. Mal vergibt der Fachausschuss für Umweltinformatik der Gesellschaft für Informatik e. V. den Umweltinformatikpreis. Die ifu Hamburg GmbH unterstützt die Förderung des Nachwuchses mit der Stiftung des Preisgeldes.
Hamburg und Ispra, Italien – Auf der EnviroInfo im italienischen Ispra wird heute der Umweltinformatikpreis 2011 verliehen. Die Konferenz bietet einen würdigen Rahmen. Internationale Experten aus der Wissenschaft tauschen sich in der Lombardei derzeit zu Themen wie Ökobilanzierung, Carbon Footprinting oder der Modellierung von Prozessen unter den Aspekten der Informatik aus.
Um dem wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Umfeld eine Plattform zu bieten, vergibt der Fachausschuss für Umweltinformatik der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) seit 9 Jahren den Preis für die besten studentischen Arbeiten. Dabei sind drei Kriterien von besonderer Bedeutung. Eingereichte Projekte müssen Teil eines Kurses oder einer Abschlussarbeit an einer Fachhochschule oder Universität sein. Entscheidender ist allerdings der nachweisbare Beitrag der Informatik zur Lösung von Umweltproblemen, dem Management von Umweltrisiken oder zur nachhaltigen Entwicklung. Schließlich spielt der Praxistransfer des Informatik-Know-Hows in die Bewertung der 8-köpfigen Jury hinein.
Insgesamt 12 Projektarbeiten wurden in die engere Auswahl genommen, um daraus die drei Sieger zu küren. Zu überzeugen wussten dabei eine studentische Projektgruppe der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Projekt „eCarUs“. Angetrieben durch die Notwendigkeit umweltfreundlicher Mobilität widmete sich die Gruppe der Problematik mangelnder Reichweit und langen Ladezeiten von Batterien in Elektroautos. Die Lösung liegt aus Sicht der Oldenburger Studierenden in der durchdachten Anordnung von Batteriewechselstationen entlang des deutschen Straßennetzes. Sie entwickelten ein Tool, mit dem eine optimale Platzierung dieser Stationen berechnet werden kann. Das Projekt wurde aufgrund der klaren Zielvorstellungen und fokussierten Lösung mit dem ersten Preis von 1.000 € ausgezeichnet.
Den zweiten Platz, dotiert mit einem Preisgeld von 600 €, sicherte sich eine Studentin der Hochschule Bremen mit der Entwicklung eines webbasierten GIS-Services zur Solarenergie in Bremen. Mit der Analyse und Visualisierung von Materialströmen innerhalb des Produktionsprozesses für Computerhardware unter geografischen Aspekten sicherten sich zwei Berliner Studierende den dritten Platz.
Für die ifu Hamburg GmbH ist die Unterstützung von studentischen Projekten Ehrensache. „Aus unserer eigenen Historie wissen wir, wie wichtig es ist, Studierende zu ermutigen, spannende Projekte anzupacken“, so Jan Hedemann, Geschäftsführer der ifu Hamburg GmbH. „Mit der Unterstützung des Umweltinformatikpreises wollen wir unseren Beitrag leisten, diesen Projekten zu einer größeren Aufmerksamkeit zu verhelfen.“
Im Rahmen der Preisverleihung auf der EnviroInfo stellen alle drei Sieger ihre Projekte dem fachkundigen Publikum vor.



















