(openPR) Vor nicht einmal hundert Jahren wanderten Lachse noch regelmäßig vom Atlantik den Rhein hinauf bis in die Gebirgsflüsse der Alpen, um dort zu laichen. Doch Verschmutzung und falsche Bebauung führten dazu, dass der Lachs in einem der längsten Flüsse Europas nicht mehr ansässig war. In „Der Lachs. Ein Fisch kehrt zurück“ (Haupt Verlag) erfährt der Leser von sechs Rheinlachsexperten, wie es dazu kam, dass sich dieser besondere Fisch nun langsam wieder in seiner alten Heimat ansiedelt.
Das Buch erklärt, warum der Lachs zeitweise im Rhein ausgestorben war und inwieweit er nun Symbol für eine verbesserte Wasserqualität ist. Denn für den zwischen Süß- und Salzwasser wechselnden Lachs sind freie Wanderwege stromauf- und stromabwärts sowie intakte Laichhabitaten in den Rheinzuflüssen existenziell. Die Autoren stellen Fischtreppen und andere Revitalisierungsmaßnahmen vor und erläutern, was getan werden muss, um den Lachs wirklich dauerhaft anzusiedeln.
Von den Laichgebieten in den Alpen bis zur Rheinmündung und der Nordsee begleitet dieser Band die verschiedenen Lebensphasen des Lachs. Die Autoren zeigen die Stationen des Fisches in Basel, am Oberrhein, Frankreich, Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Norwegen. Faszinierende Fakten über den Lachsfisch werden von vielen farbigen Abbildungen und Fotos ergänzt. Auch andere Wanderfische des Rheins werden vorgestellt und porträtiert.
Ansprechend bebildert und mit vielen erstaunlichen Tatsachen stellt „Der Lachs“ eine unterhaltsame und anschauliche Bereicherung für alle Naturinteressierten dar.












