(openPR) Berlin. Welche Bedeutung hat Standardisierung für den IT-Sektor? Wie wichtig ist sie, um aus Forschungsergebnissen marktreife Produkte zu schaffen? Was bringt sie für die Validierung von neuen Technologien? Und welchen Einfluss hat sie auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?
Diesen und anderen aktuellen Fragen rund um das Thema Standardisierung widmet sich die 7. Internationale Konferenz „Standardization and Innovation in Information Technology - SIIT 2011“. Die Konferenz wird von Fraunhofer FOKUS gemeinsam mit der TU Berlin und dem IT-Verband BITKOM veranstaltet und findet vom 28. bis 30. September 2011 in Berlin unter der technischen Schirmherrschaft von IEEE statt.
Die SIIT 2011 richtet sich an Teilnehmer aus der Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaft sowie an politische Entscheidungsträger, die einen Austausch rund um das Thema Normung und Standardisierung in der Informationstechnologie suchen. Ziel ist es, die aktuellen Anforderungen aus Wirtschaft und Politik mit den neusten Erkenntnissen der Standardisierungsforschung abzugleichen, um damit die Leistungsfähigkeit des Normungs- und Standarisierungssystems weiter zu verbessern.
Neben wissenschaftlich-orientierten Workshops zum Standarisierungssystem, regionalen Aspekten, Partizipation und Ergebnissen, wird den Teilnehmern auch die Möglichkeit geboten mit Referenten von Oracle, Microsoft und SAP über die Offenheit von Standarisierungsprozessen zu diskutieren. Die Panels beschäftigen sich mit übergreifenden Fragen wie Standardisierung und Forschung, Standardisierung und Offenheit und der zukünftigen Europäischen Standardisierungspolitik.
Im Panel der dreitägigen Fachtagung sind unter anderem Torsten Bahke und Rüdiger Marquardt vom DIN, Alexander Gelman von IEEE, Steve Mutkoski von Microsoft, Claus von Riegen von SAP, Liliana Brykman von der European Commission, Friedrich Smaxwil von CEN, Bernhard Thies von der DKE, Axel Garbers von BITKOM, Carl Cargill von Adobe und Claudia Tapia von Research in Motion, sowie Ina Schieferdecker und Knut Blind von Fraunhofer FOKUS und TU Berlin.
„Standarisierung spielt in der Forschung und Entwicklung, aber auch bei der Marktimplementierung von neuen Produkten eine große Rolle, das hat zuletzt das Europäische Parlament im Bericht des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie herausgestellt“, sagt Professor Knut Blind, Leiter des Forschungsfeldes Public Innovation bei Fraunhofer FOKUS und Professor für Innovationsökonomie an der TU Berlin.
„Standarisierung bedeutet in diesem Zusammenhang, die Kollaboration der Beteiligten im Forschungs- & Entwicklungsprozess zu fördern, Schnittstellen zur Industrie zu schaffen und so eine zeitnahe und kostengünstige Marktimplementierung und universell anwendbare Produkte zu schaffen. Die SIIT-Konferenz dieses Jahr in Berlin bietet einen Einblick in das breite Spektrum an Standardisierungsthemen für Forscher und Praktiker aus Wirtschaft und Politik“, so Blind weiter.






