(openPR) Nichts bis gar nichts tat sich bis heute Nachmittag (MESZ) an den Warenterminbörsen. Anleger warten gebannt auf die Entscheidung der US-Notenbank zu einem weiteren, dem nunmehr dritten Programm gegen die gegenwärtige Konjunkturschwäche. Und die FED lässt sich Zeit, die Marktteilnehmer zu einer Zwangspause nutzen mussten. Gleiches galt für hiesige Heizöl-Notierungen. Sie regten sich wie ein Bär im Winterschlaf.
LEIPZIG. (Ceto) Warten, warten, warten… Gebannt schielt nicht nur die Szene der Rohstoff-Anleger Richtung USA. Die dortige Notenbank FED hält seit gestern ihre turnusmäßige Sitzung ab. Marktteilnehmer erhoffen ein nunmehr drittes Programm zur Stützung der schwachbrüstigen US-Wirtschaft. Wie schon seine zwei Vorgänger bestünde das vor allem in der – eher einfalls- und bisher wirkungslosen – Politik billigen Geldes.
Wird dies am späten Nachmittag (MESZ) verkündet, dürften sich alle Rohstoffe, auch Öl, weiter verteuern, da das frische Geld über kurz oder lang (wohl eher über kurz) den Weg der größtmöglichen Vermehrung (und der liegt nun mal an den Börsen dieser Welt) sucht. Bleibt es aus, kommt der Dollar in Zugzwang nach oben, was Öl außerhalb der USA wieder teurer macht. So oder so keine verlockenden Aussichten für europäische Öl-Kunden.
In Deutschland bleiben die Preise aufgrund dieser Nicht-Entwicklung stabil. Man kann das - mit Blick auf die bisherige Woche und den Preiskorridor seit Mitte August - einem vorgezogenem Winterschlaf nennen. Wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau in der Morgenmeldung prognostiziert (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10857&title=Roh%F6l%3A+Starren+auf+FED+wie+Kaninchen+auf+Schlange) kostet die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern nun bundesdurchschnittlich 85,21 Euro, das sind lediglich 14 Cent mehr als gestern. Müßig zu erwähnen, das bei dem unverändert hohen Preisniveau vom Handel kaum Interesse vermeldet wurde. Nach einem Drittel der Handelstage liegt der Durchschnittspreis für den September bei 84,81 Euro.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10858&title=21.+September%3A+Roh%F6l+und+Heiz%F6l+im+vorgezogenen+Winterschlaf+
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