(openPR) Wie Führungskräfte heute Mitarbeiter erfolgreich führen und an das Unternehmen binden
„Chef, haben Sie mal eine Minute?“ Vielen Führungskräften ist diese Frage ihrer Mitarbeiter nur zu bekannt. Zur Beantwortung wird meist auf zwei verschiedene Arten reagiert: entweder der Chef ist völlig gestresst und nicht ansprechbar oder er unterbricht seine eigene Tätigkeit und nimmt sich Zeit für den Mitarbeiter. Führungskraft und Mitarbeiter sind in beiden Fällen Verlierer. Warum? Im ersten Fall verpasst der Chef eine große Chance, den Mitarbeiter in seiner persönlichen Entwicklung zu fördern. Im zweiten Fall wird der Chef in den allermeisten Fällen die Arbeit – zumindest teilweise – selbst machen. Führungskräfte geraten so ganz fix in die operative Falle, Mitarbeiter verharren in Unselbständigkeit. Die Arbeit wird von unten nach oben verteilt und nicht von oben nach unten. Ergebnis sind Führungskräfte mit Burn-out und Mitarbeiter mit innerer Kündigung.
Es geht auch anders. Wie schaffen es Führungskräfte, Zeit und Energie zu gewinnen und nicht die Arbeit der Mitarbeiter zu machen? Und wie kann ein Weg aussehen, der jenseits von Kasernenhof oder Kuschelkurs Mitarbeiter zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung führt? Ganz einfach: fordern Sie von Ihren Mitarbeitern Antworten statt Fragen. Schauen Sie sich das Problem ihres Mitarbeiters an, bewerten es und geben es wieder zurück! Als Führungskraft sind Sie der Partner auf dem Lösungsweg, steuern durch Fragen jedes Gespräch und begleiten den Mitarbeiter zum Ziel. Weg von „ich denke, du machst“ hinzu „du denkst, ich coache, du machst“. Ergebnis sind Führungskräfte, die endlich Zeit für Ihre Führungsaufgaben haben, Mitarbeiter die echte Verantwortung übernehmen und Ziele, die mit verbindlichen Vereinbarungen wirklich erreicht werden.
„Das erfordert ein Umdenken bei den meisten Chefs. Führung heißt eben nicht, die Arbeit der Mitarbeiter zu machen. Viele Führungskräfte glauben aber, dass es viel schneller geht, wenn sie es selbst machen, und geraten damit in eine gefährliche Spirale. Die meisten Menschen werden nicht mit Führungskompetenzen geboren. Die kann man erwerben und damit einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterbindung leisten. Denn loyale Mitarbeiter sind bei knapper werdendem Arbeitskräfteangebot ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“ so die Erfahrung der Führungskräftetrainerin Carolin Flores.
Traditionell hat der Mittelstand die größte Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen die notwendigen Führungskräfteentwicklungen umzusetzen. Als Grund wird Zeitmangel genannt. Vor dem Hintergrund des schon in einigen Branchen spürbaren Fachkräftemangels eine fatale Haltung. Training und Weiterbildung sind anerkannte Mittel, um die Motivation zu erhöhen, Mitarbeiter langfristig zu binden und damit die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.












