(openPR) Bern/Hannover, 20. September 2011 – Radio 24, Radio Energy, Radio Zürisee und Radio 1 sind die grossen Lokal-Radio-Stationen in Zürich und erreichen täglich zusammen knapp 900.000 Hörer. Basis für die unterbrechungsfreie Versorgung der Sendegebiete mit Musik und aktuellen sowie lokalen Informationen bilden eigene Datenübertragungsnetze, die mit KEYMILE-Technologie realisiert werden.
Eine Vielzahl von Lokalradios in der Schweiz vertraut auf Datenübertragungsnetze mit KEYMILE-Technologie, so zum Beispiel die führenden Lokalsender in Zürich. Kernstück der Übertragungsnetze ist das Multi-Service-Zugangssystem UMUX von KEYMILE (ehemals Ascom Transmission AG) in Bern. UMUX unterstützt eine Vielzahl traditioneller und neuer Netzdienste wie Telefonie, Breit-/Schmalbanddatenübertragung, verschiedene IP-Dienste und kommt beispielsweise in hochverfügbaren Datennetzen von Eisenbahngesellschaften, Flughäfen, Öl- und Gas-Pipelines, Energieversorgern sowie Radio- und TV-Stationen zum Einsatz. Neben seinen umfassenden Multi-Service-Fähigkeiten steigert UMUX auch die Energieeffizienz des Netzbetriebs durch seine geringe Leistungsaufnahme.
Obwohl viele Radioprogramme heute über Kabelnetze zu empfangen sind, hat der traditionelle UKW-Empfang nach wie vor einen hohen Stellenwert. So versorgen die Sender beispielsweise Autofahrer mit Musik und aktuellen Informationen wie Verkehrsnachrichten. Dem unterbrechungsfreien Empfang kommt hier eine grosse Bedeutung zu, das gilt selbst dann, wenn unterwegs nur Musik läuft. Ist der Sender für wenige Sekunden nicht empfangbar, zappt der Hörer zum nächsten Sender weiter. Bis der kurzfristig verlorene Hörer wieder zum Stammsender zurückkommt, kann viel Zeit vergehen, und Einbussen bei den Hörerzahlen bedeuten für Privatsender geringere Werbeeinnahmen.
Das Datenübertragungsnetz der Lokal-Radio-Stationen verbindet das Studio mit den verschiedenen Senderstandorten. Dabei werden unterschiedliche Arten von Signalen übertragen, die das UMUX-System zusammenfasst: neben dem Audiosignal sind dies zum Beispiel RDS-Daten (Radio-Data-System). Über IP-Verbindungen kann permanent die Verfügbarkeit der Sendeanlagen überwacht werden, um im Störungsfall schnell reagieren und den Sendebetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.
Die Senderstandorte sind entweder via Glasfaser erschlossen, zum Beispiel am Zürcher Hausberg „Uetliberg“, oder via Richtfunk, wie zum Beispiel am Standort „Bachtel“. Der Status der Richtfunkverbindungen kann jederzeit vom Studio aus eingesehen werden. Durch den Einsatz der Richtfunksysteme steht auch bei drahtloser Übertragung genügend Datenübertragungskapazität zur Verfügung, um eine qualitativ hochwertige Tonqualität zu erzielen. Diese High-Tech-Qualität wird mit der Linear-PCM-Methode erreicht, indem ein hochwertiger Audio-Codec eingesetzt wird, der mit 1.920 kbit/s arbeitet. Für Musikgeniesser ist diese bessere Tonqualität hörbar und mit ein Grund, eines dieser Lokalradios zu hören.
Im Grossraum Zürich sind mittlerweile 11 Sendestationen der vier grossen Lokalradios Radio 24, Radio Energy, Radio Zürisee und Radio 1 nach diesem Konzept erschlossen. Die Sender wollen sich zwar im Content-Bereich unterscheiden und konkurrenzieren sich entsprechend, arbeiten aber im Infrastruktur-Bereich teilweise zusammen. Durch die gemeinsame Nutzung von Datenübertragungswegen können Ringstrukturen gebildet werden, die Ausfallzeiten vermeiden und gleichzeitig den Radiosendern Kosten im Bereich der Programmverbreitung sparen.
Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.











