(openPR) Man habe sie in Köln sehr freundlich aufgenommen, verriet Ute Berg im Gespräch mit Konstantin Kellermann von Radio Köln im Dom Hotel. Es sei jedoch schwierig, bei den kontaktfreudigen Kölnern vom „Vorgarten“ ins „Haus“ und in den „Hintergarten“ zu gelangen.
Über einen Headhunter wurde die Kölner Wirtschaftsdezernentin von Kiel in die Domstadt vermittelt, wo sie nun schon seit 1. Februar im Amt ist. Als „temperamentvoll, engagiert und konsequent“ beschreibt sie sich selbst und zieht nach 217 Tagen eine durchweg positive Bilanz: Ein funktionstüchtiges Team habe sie aufgebaut und erste Schritte unternommen, die Marke Köln voranzutreiben. Nach dem kölschen Klüngel befragt, betont sie, dass intensives Networking durchaus positiv zu bewerten sei und dass sie aus den Kontakten zu Kölner Vereinen, Verbänden und Initiativen inzwischen ihr eigenes Netzwerk aufgebaut habe.
Ute Berg versteht sich selbst als „Lobbyistin“, als Interessensvertreterin der Unternehmer und Unternehmen in der Domstadt. Deren Potentiale als Medienstadt sieht sie noch nicht ausgeschöpft. Auch Handel, Versicherungen und IT seien wichtige Elemente des vielfältigen Angebots der unterschiedlichen Branchen. Der Ausbau des Godorfer und des Deutzer Hafens, der Messe City, aber auch Veranstaltungslocations wie die Lanxess Arena oder das Staatenhaus bieten mannigfache Möglichkeiten. Als weitergefasstes Ziel nannte sie die verstärkte Zusammenführung von Wissenschaft und Wirtschaft im Hinblick auf die Marke Köln.
Relativ zurückhaltend reagierte die Wirtschaftsdezernentin auf die Frage nach der Betten- und Gewerbesteuer. Doch in der anschließenden Diskussion mit den zahlreich erschienenen Gästen und Mitgliedern des Wirtschaftsclubs Köln sowie beim zwanglosen Get Together im Dom Hotel gab es Gelegenheit, die ein oder andere Aussage noch zu konkretisieren.








