(openPR) 150 Jahre federführend: Dörrbecker Schreibkultur in Bremen
Seit 1861 ist Dörrbecker Schreibkultur in Bremen die erste Adresse, wenn es um Schreiben und Schenken geht. Während vor 150 Jahren noch mit verschiedensten Federn, Tinten und Schreibpapieren aus der Sögestraße geliefert wurde, steht den Kunden von heute ein Sortiment mit hochwertigen Schreibgeräten, Büroaccessoires und der Papeterie in einem stilvollen Ambiente im Katharinenklosterhof zur Verfügung. Den Ansprüchen der Kundschaft hat man sich bei Dörrbecker seit dem vorletzten Jahrhundert immer mit einem aufmerksamen Service, bester Qualität und einer umfangreichen Markenwelt angepasst, schließlich gilt es auch in Zukunft „federführend“ zu bleiben.
Dörrbecker hat Geschichte geschrieben
Mit genau 1000 Talern legte Georg Adam Dörrbecker im Jahr 1861 den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Bremer Unternehmens. Diese erste Rate ermöglichte ihm die Geschäftsübernahme in der Sögestraße. Weitere Raten sollten bis 1863 folgen, doch einer überaus guten Geschäftslage war es zu verdanken, dass Dörrbecker bereits knapp ein Jahr später sämtliche Schulden begleichen konnte.
Mit jungen 15 Jahren trat Carl Hübener 1875 seine Lehrstelle in dem Schreibwarenladen an, wurde 1901 Teilhaber und übernahm neun Jahre später als Alleininhaber das Geschäft. Seine Familie war es, die die Geschicke des kleinen Unternehmens mit viel Engagement und Weitblick bis ins 21. Jahrhundert lenken sollte. So war Dörrbecker das erste Fachgeschäft, das außerhalb Hamburgs Montblanc-Schreibgeräte verkaufen konnte. Inzwischen hat sich eine stilvolle Montblanc-Boutique etabliert.
Gemeinsam mit Sohn Ludwig Otto führte Carl Hübener den Laden durch den zweiten Weltkrieg. Während eines dramatischen Bombenangriffs wurde das Gebäude 1944 völlig zerstört und musste wieder aufgebaut werden.
Es war aber nicht nur das eigene Geschäft, das der Familie Hübener am Herzen lag, sie zeigte stets ein aufrichtiges Engagement und eine Verbundenheit mit der Hansestadt. So initiierte Sohn Ludwig Otto, dass die Sögestraße zur Fußgängerzone wurde – übrigens die erste in Deutschland überhaupt.
1986 übernahm schließlich Axel Hübener die Leitung des inzwischen ältesten Fachgeschäfts in der Sögestraße nach dem Tod des Vaters Ludwig in vierter Generation. Er veranlasste auch den Umzug Dörrbeckers 1996/97 in den Katharinenklosterhof.
Als Axel Hübener 2006 in den Ruhestand geht, findet er in dem Papierhaus Schacht & Westerich den perfekten Nachfolger. Das Hamburger Unternehmen selbst wurde 1826 gegründet und ist mit vier Geschäftsläden in Hamburg und einem in Hannover vertreten – seit 2004 unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Rasehorn.
Eine umfangreiche Umgestaltung und Modernisierung der Räumlichkeiten im Katharinenklosterhof findet 2008 statt, damit Dörrbecker in Bremen die erste Adresse in Sachen Schreibbedarf bleibt.









