(openPR) Stellen Sie sich vor, ein Autohaus hätte folgendes Geschäftsmodell: Sie bekommen das Auto umsonst; zwar nur eine Basisversion, aber es fährt. Sie verpflichten sich dafür, in den nächsten Jahren die Reparaturen nur dort machen zu lassen; außerdem muss für Extras bezahlt werden. Unvorstellbar? Im Softwaremarkt setzt sich dieses Modell immer mehr durch. Zwar ist der Anteil von Open-Source am Gesamtmarkt noch überschaubar, Experten sprechen von acht bis zehn Prozent. Aber die Umsatzzahlen steigen rasant. Im Kern bedeutet Open-Source, dass der Nutzer Einsicht in den Quellcode, das Herzstück jeder Software, hat. Diese wird kostenlos zur Verfügung gestellt und darf in den meisten Fällen auch modifiziert werden.
Der Westaflex-Ansatz: Dem Nutzer unser App muss es jederzeit schnell möglich sein, sich die gewünschten Informationen anzeigen zu lassen. Aus diesem Grund setzen wir auf eine klare und großzügig ausgelegte Navigation. Der Aufbau folgt einem Filter-Prinzip. Der Benutzer wählt zuerst die benötigten Bauteile aus z.B. Lüftungsanlagen, Heizkörper, Farben usw.. In den Unterkategorien bekommt er nun die zur Verfügung stehenden App-Module der Anbieter angezeigt. Eine Favoriten-Funktion sorgt dafür, dass der Anwender häufig genutzte Rechner schnell wieder findet und sich nicht erneut durch die Menüs klicken muss.
Durch einen Barcode-Scanner erhält der App-Anwender zudem die Möglichkeit, direkt im Markt Produkte zu scannen. Daraufhin öffnet sich, falls vorhanden, das Modul des entsprechenden Anbieters, um eine genaue Kalkulation der benötigten Mengen vorzunehmen. Die derzeit bestehende Westaflex-App wird dafür aufgeteilt. Die Applikation soll nicht mehr unter dem Brand Westaflex laufen, sondern unabhängig auftreten, während der Benutzer von unterschiedlichen Anbietern aus dem Bauwesen Module erhalten kann. Diese werden über eine API in die App eingebunden werden.
Haustechnik-Hersteller-Vorteile: Erstens können die einzelnen Modul-Anbieter ihre etablierten App-Entwickler nutzen. Sie sichten das Basis-Angebot und programmieren App-Modul-Bausteine, die den Bedürfnissen am besten entsprechen. Zweitens stellt die Hersteller-Gemeinschaft Software kostenlos bereit; bezahlt wird an die eigene Implementierung und Support. Auf diese Weise sind Haustechnik-Firmen schneller mit ihrem Produkt am Markt, aufwendige Akquise und Marketing wird auf ein Minimum zurückgeschraubt, sagt Westaflex, Haustechnik-Hersteller aus Gütersloh. Um für weiteren SHK-Anbieter und deren Module attraktiv zu bleiben, sollten die Kosten für die Integration gering gehalten werden. Mit steigender Verbreitung der Applikation / Plattform können auch die monatlichen Preise für die Integration in die App individuell erhoben werden.












