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Hamlet in Therapie?

09.09.201117:06 UhrKunst & Kultur
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(openPR) Jeder Schauspieler hat es im Laufe seines Berufslebens schon einmal erlebt - die Proben sind beschwerlich, die Rolle sperrt sich, der Regisseur ist ratlos, die Kollegen unberührt, das Glücksgefühl, das in gelungener Probenarbeit ab und zu aufblitzt, lässt sich nicht blicken …



Martin Woelffer bietet „Systemische Arbeit an der Rolle“ für Schauspieler und ihre Regisseure an. Es ist eine neu-artige und wirksame Methode, eine dramatische Figur zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, nützlich für Schauspieler, Regisseure und Autoren. Viele Drehbuchautoren kennen diese Arbeit bereits aus sogenannten Drehbuchaufstellungen.
Die Teilnehmer seiner Workshops erforschen unter Anleitung die Zusammenhänge zwischen der Rolle, dem Beruf und der Person des Künstlers. Dadurch erlangen sie eine größere Klarheit, Freiheit und Ausdruckstiefe in ihrer künstlerischen Arbeit.
Der Dozent Martin Woelffer arbeitet auf drei Ebenen, deren Differenzierung sich in der Arbeit mit vielen Schauspielern in Berlin und Hamburg als sehr hilfreich herausgestellt hat.
1. Die Figur/die Rolle.
Geschichte, Körperlichkeit, Schmerzen, Verkrampfungen. Ihre Liebe, ihre Verstrickungen, ihr Drama.
Auf dieser Ebene lässt sich für den Schauspieler sehr viel über seine Figur erfahren, die ja nur durch ihn zum Leben erweckt wird. Wie fühlt es sich an, die Dynamik der Rolle innerhalb ihres nackten und ungeschminkten Szenariums, zu spüren. Was fehlt? Was kann ich Neues entdecken? Oder: bin ich vielleicht schon "fertig" und kann mich der Rolle und ihrem Fluss bereits vollkommen hingeben? Es ist hilfreich, eine Familienaufstellung für die Figur zu machen. Allerdings darf man die Konflikte der Figur nicht lösen, sondern es ist sinnvoll, sie in ihrem Drama zu belassen.
2. Der/die SchauspielerIn als Schauspieler/In.
Der Beruf. Der Profi, mit allem, was dazu gehört: das Handwerk, die Berufung, Nöte, Schwierigkeiten, Ängste, Ansprüche, Geld, Erfolg, Misserfolg, Chancen, auch: die öffentliche Person.
Hadert der Schauspieler mit seinem Beruf, überschätzt er sich oder versteckt er sich hinter Professionalität, Können oder gar Eitelkeit, wird die Rolle ihm fremd bleiben. Gelingt es, trotz aller Erfahrungen, die jeder von uns in diesem Beruf gemacht hat, wieder ganz offen und naiv staunend der Rolle und dem Phänomen Schauspiel zu begegnen, hat auch die Rolle die Chance zu erblühen.
3. Der/die SchauspielerIn als private Person.
Der Mensch und seine Geschichte, sein Schicksal. Das Schicksal seiner Familie. Die Verletzungen, die Stärken, seine Kraftquellen, seine Ängste und Abgründe.
Dies ist die Ebene, auf der in den normalen Seminaren mit Familienaufstellungen gearbeitet wird. Diese Ebene bringt der Schauspieler mit ein, ohne es zu wollen, sie beflügelt oder sie verhindert die Findung der Rolle unbewusst. Wenn der Schauspieler ungefilterten, positiven Zugang zu sich und seiner Geschichte findet, ist dies die größte Kraftquelle für das Leben der Rolle.
Auf dieser sehr persönlichen Ebene wird im Rahmen dieses Kurses nur dann gearbeitet, wenn der/ die Schauspielerin es ausdrücklich wünscht.
Wenn Unklarheit auf einer dieser Ebenen besteht, steht sie uns im Weg und es kann nicht gelingen. Deshalb ist es interessant zu sehen:
1. Auf welcher Ebene hakt es?
2. Welche Verbindung zweier Ebenen ist unklar und steht so meiner Arbeit im Weg?
3. Bin ich mit der Rolle identifiziert?
4. Bin ich dadurch unfrei, weil sie zuviel aus meinem eigenen Leben trägt?
5. Wenn ja, wie kann ich das benutzen, ohne in meine eigenen Abgründe zu stürzen?
6. Steuert die Rolle mich oder steuere ich die Rolle?
7. Warum komme ich nicht ran? Bin ich wirklich bereit, mich einzulassen, mich dem Beruf, der Figur hinzugeben?
8. Wer oder was bremst mich aus?
9. Wie sieht eine gesunde Abgrenzung aus?
10. Wo stecke ich gerade im Prozess der Rollenfindung?
11. Was braucht die Rolle noch von mir, was brauche ich noch?
12. Warum komme ich in meinem Beruf nicht richtig an?
Martin Woelffer ist Theaterintendant, Regisseur, Systemischer Berater, Familien- und Systemaufsteller und seit August 2004 Direktor der Familienbetriebe Komödie und Theater am Kurfürstendamm in Berlin.
Die nächsten Kurse finden sin der Coaching Company Berlin statt: am 17.9. und 19.11.2011 (jeweils 1 Tag) von 12.00–20.00 Uhr (incl. Pausen) und kosten mit Aufstellung 50,00€ , als Zuschauer 10,00 €

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