(openPR) Dieser so traurig schauende Gefährte hat ein Futterproblem. Denn er ist von Natur aus ein lebendiger und neugieriger Gefährte, aber –da ist dieser Durchfall. Das Problem plagte den ungarischen Kurzhaar schon eine ganze Weile und keiner wusste woher das kam, bis sich sein Frauchen dazu entschloss, mit ihm zum Tierarzt zu gehen. Dieser stellte dann eine Getreideallergie fest. Der dreijährige Hund wurde mit handelsüblichem Trockenfutter ernährt, das einen hohen Getreideanteil hatte. Somit stand nun fest, dass dieses Futter, das ihm sein Frauchen, sicher im besten Glauben ihm damit was gutes zu tun, Tag für Tag in den Napf gab, für ihn nicht verträglich war. Der Halterin war einfach nicht bewusst, was da alles drinsteckt.
Und das ist kein Einzelfall. Viele Tierhalter wissen nicht, dass fast in allen handelsüblichen Trockenfuttersorten ein hoher Anteil an Getreide steckt (60 bis 90 Prozent) und Fleisch nur in geringen Mengen enthalten ist. (Oft nur 4 bis 8 Prozent).
Nach der EU-Futtermittelverordnung müssen die genauen Zutaten von den Herstellern nicht deklariert werden, weshalb man auf der Packung oft keine konkreten Angaben über die tatsächlichen Inhaltsstoffe findet. Dasselbe gilt auch für Aromastoffe und Geschmacksverstärker wie z.B. Glutamat.
Getreide ist ein preiswerter Kalorienlieferant, kann aber von vielen Vierbeinern nur schwer verdaut werden oder, wie in diesem Fall, zu allergischen Reaktionen führen.
Von unabhängigen Instituten wurde das noch wenig erforscht und es liegen kaum verlässliche Zahlen darüber vor wie viel Hunde an einer Futtermittelallergie leiden.
Einige, bis jetzt, wenige Untersuchungen, lassen allerdings den Rückschluss zu, dass bestimmte Rassehunde vermehrt an solchen Allergien erkranken, wobei bekannt ist, das Weizen der häufigste Auslöser dafür ist. Nicht die im Mehlkörper enthaltenen Kohlenhydrate, sondern die im Weizen enthaltenen Proteine sind für die Allergien verantwortlich.
Trotzdem wird Weizen von vielen Tiernahrungsherstellern weiterhin als kostengünstiger Kalorienlieferant verwendet. In Internetforen formiert sich Widerstand gegen solche Praktiken und das Qualitäts-Image der Futtermarken beginnt zu bröckeln. Empörte Hundebesitzer bezeichnen Chappi, Pedigree und Co. gar als „krankmachendes Industrie-Junk“.
Die erkrankten Hunde haben meist Magen-Darm-Probleme wie Durchfall und Erbrechen. Vermehrtes Jucken an den Pfoten, in den Achseln oder in der Leiste sind ebenfalls Anzeichen für eine Futterallergie.
Die einfachste, aber ziemlich teure Art eine Futterallergie festzustellen ist eine Blutuntersuchung. Eine andere Möglichkeit ist z.B. eine Ausschlussdiät. Hierbei erhält das Tier mindestens 4 bis 6 Wochen ausschließlich Futter mit nur einer Protein- und Kohlenhydratquelle.
32 Trockenfuttersorten wurden im vergangenen Jahr von Stiftung Warentest untersucht.
19 davon wurden mit „sehr gut“, 4 mit „gut“ bewertet. Acht fielen mit mangelhaft durch. Beruhigend für Besitzer von Allergikerhunden ist das aber keineswegs, denn es wurde lediglich die ernährungsphysiologische Qualität, und nicht die Anteile von Fleisch und Getreide im Futter untersucht.
Von der kommerziellen Ernährung ihres Haustiers sind einige Tierhalter schon ganz abgekommen und füttern Ihre Tiere nur mit rohem Fleisch, rohen Knochen und püriertem Gemüse, (Barfen). Aber auch das birgt gewisse Risiken, denn auf Dauer könnten dem Tier wichtige Mineralien und Vitamine fehlen. Außerdem muss man z. B. bei Reisen (Urlaub) sowieso auf ein geeignetes Fertigfutter umstellen.
Barfen ist daher als Alternative zu herkömmlichem Futter eher nicht (für jeden) zu empfehlen.
Die einzige Alternative ist wohl eine naturbelassene Tiernahrung mit hohem Fleischanteil ohne Chemie und ohne jegliche Zusatzstoffe. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage http://derfutterladen.eu












