(openPR) Mit Beginn der Spielzeit 2011/12 übernimmt Karel Mark Chichon das Amt des Chefdirigenten der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Sein Vertrag umfasst zunächst drei Spielzeiten bis Juli 2014. In seinen beiden Antrittskonzerten am Freitag, 16. September in der Fruchthalle Kaiserslautern und am Sonntag, 18. September im E-Werk Saarbrücken dirigiert Karel Mark Chichon ein Programm mit drei bekannten und beliebten Werken von Peter Tschaikowsky, darunter Ausschnitte aus dem Ballett „Schwanensee“, das Violinkonzert op. 35 mit dem Solisten Sergej Krylov und die Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64. Zur Auswahl des Programmes sagt Karel Mark Chichon: „Ich habe Tschaikowsky gewählt, weil er ein Komponist ist, von dem ich fühle, dass ich ihn sehr gut verstehe. Viele seiner Werke habe ich mit einigen der weltweit besten Orchester aufgeführt, so zum Beispiel mit dem Concertgebouw Amsterdam. Da ich so viel von diesen großartigen Ensembles gelernt habe, möchte ich nun dieses Wissen und die Erfahrung an andere wunderbare Orchester weitergeben wie an die Deutsche Radio Philharmonie. Mein Temperament kommt dieser Musik sehr entgegen, denn sie berührt mich zutiefst in meiner Seele.“
Bereits vom 20. bis 25. September wird Karel Mark Chichon mit seinem neuen Orchester zu Gast bei den Schlosskonzerten Neuschwanstein sein, um dort Werke von Mozart, Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Tschaikowsky und Richard Wagner zu interpretieren.
Als „dirigierende Hochbegabung“, als „genialer Dirigent“ wird Karel Mark Chichon von der internationalen Presse bejubelt. Temperament, Leidenschaft und Musikalität zeichnen sein Dirigat aus. 1971 in London als Kind gibraltarischer Eltern geboren, studierte Chichon an der Royal Academy of Music und war Assistent von Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev. Im September 2009 übernahm er die Position des Chefdirigenten und künstlerischen Leiters des Lettischen Nationalen Symphonieorchesters Riga (Latvian National Symphony Orchestra). Gastdirigate führten ihn unter anderem an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper München, die Hamburgische Staatsoper, das Teatro dell'Opera di Roma, das Teatro Comunale di Bologna, das Teatro Real Madrid, das Palau de les Arts Valencia, zu den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem English Chamber Orchestra, dem Russian National Orchestra, dem Kammerorchester Basel und dem Haydn Orchestra Bolzano. Nach zwei überaus erfolgreichen Konzertprojekten mit der Deutschen Radio Philharmonie in den vergangenen eineinhalb Jahren, freut sich Karel Mark Chichon auf eine vertiefende, dauerhafte Zusammenarbeit. Als besondere Herausforderung sieht er die Flexibilität des Orchesters: „In diese Richtung möchte ich arbeiten. Gerade weil es sich bei der DRP um ein noch junges Orchester handelt, braucht es Flexibilität auf verschiedenen Ebenen, auch klanglich.“










