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Berufung oder Traumjob?

30.08.201111:24 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
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(openPR) Es ist ein einträgliches Geschäft. Immer mehr Institute bilden Coachs, Karriere- und Berufsberater aus. Wer in beruflichen Krisen, wie z. B. Burnout, steckt, steht einer Fülle von Beratungsangeboten gegenüber. In Zeiten, in denen viele Arbeitsplätze gefährdet sind, müssen wir für den Kampf um die besten Plätze gewappnet sein, sagen so manche Bewerbungsberater. Einige Burnout-Berater forcieren den Ansatz, die Begeisterung in uns selbst zu fördern, damit wir wieder brennen können. Tatsächlich berichten die Medien von immer schnelleren Veränderungen in Ökonomie und Technik, die Auswirkungen auf unsere Leistungskraft haben. Das verschärft die Nöte am Arbeitsplatz. Die Barmer Ersatzkasse berichtete kürzlich, dass die gesellschaftlichen Kosten psychosozialer Erkrankungen bedrohlich zugenommen haben. Wo auch die Arbeitsplätze immer größeren Anpassungsdruck ausgesetzt werden, fragen sich Menschen nach Auswegen. Ist es wirklich die Korrektur der falschen Berufswahl, wozu mitunter Experten aus dem Berufscoaching raten? Der ein oder andere Persönlichkeitstrainer empfiehlt die Entfaltung des Potentials für den nächsten Entwicklungsschritt. Gewiss tragen einige Lösungsansätze zur persönlichen Wahrheitsfindung bei. Vor einer Beratung ist es dennoch stets sinnvoll, zwei Begriffen auf die Spur zu kommen, mit denen wir nicht selten von Beratungsexperten geködert werden sollen.

Der verführerische Traumjob
„Seit meiner Jugend träumte ich von dem Job, der mich glücklich macht. Und ich habe den Traumjob gehabt. Mit beruflichem Glück habe ich einen erfolgreichen Werdegang verbunden. Erfolg ist die Antriebskraft in meinem Leben und es war mir bereits während der Schul- und Studienzeit wichtig, zu den Ersten zu gehören. Ich studierte Informatik, weil die Verdienstaussichten sehr gut waren. Diese Prämissen waren für meine Entscheidung, die Führungskräftelaufbahn einzuschlagen, entscheidend. Ich hatte Spaß an meiner Arbeit, entwickelte mich stetig weiter und die Rahmenbedingungen meines Arbeitgebers waren gut. Durch eine Erkrankung war ich dann wochenlang außer Gefecht. In den Zeiten der Ruhe hörte ich in mir einen Ruf zur Standortbestimmung,“ sagte Patrick Fersch (Name redaktionell geändert).
Patrick schaute mit Dankbarkeit auf seine Führungskarriere zurück. Mit seinem „Händchen für Mitarbeiter“ trug er zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Er merkte das sogar während seines Reha-Aufenthalts. Denn seine Mitarbeiter suchten in seiner Abwesenheit ehrlichen Kontakt zum Chef. Die äußeren Kriterien in seinem Beruf machten Patrick zufrieden. Irgendetwas nagte in ihm und er konnte sich dies zu Beginn nicht erklären. Was war geschehen? Während er immer noch von Berufsziel, Traumjob und Karriereschritten sprach, stolperte er über das Wort Sinn. Das persönliche Management, die Fähigkeit im Business mit anderen erfolgreich zu kooperieren und weitere zielorientierte Aspekte waren Wesenszüge seiner Führungspersönlichkeit. Sein Bewusstsein für den Sinn erwachte erst, nachdem er den Traumjob über einen längeren Zeitraum krankheitsbedingt nicht mehr ausübte.

Neuausrichtung von innen
„Nun hatte ich Zeit, um über mein Leben nachzudenken. Einige Bücher zum Thema öffneten mir die Augen. Vor mir lagen die Erinnerungen an eine schöne Kindheit. Was war noch geblieben von dem kleinen Jungen, der ich einmal war? Sind es Sentimentalitäten, über die sich ein Manager nur noch am Weihnachtsabend Gedanken machen soll? Jetzt war es dran: Als Kind war ich sehr gerne alleine und durchstreifte die Natur. Ich war gerne unterwegs und beobachtete die Dinge von außen. In der Schulzeit war ich alles andere als angepasst. Ein Lehrer schätzte sogar meinen Hang zum Querdenken. Mit meinem kindlichen Gemüt glaubte ich damals an eine Mission. Die Liebe meiner Eltern bestärkte mich in dem Gefühl einzigartig zu sein,“ sagte Patrick.
Patrick kehrte zu seinen Wurzeln zurück. Er fühlte sich verbunden mit den Ahnen und mit der Menschheitsfamilie. Konstruktive zwischenmenschliche Beiträge leistete er als Führungskraft und er bekam dafür in der Vergangenheit Anerkennung. Doch mit den Produkten selbst, die sein früherer Arbeitgeber herstellt, konnte er sich nicht identifizieren. Sie entsprachen nicht seinem Leitbild. Klar lebte er indirekt von den Umsätzen seines Auftraggebers. Mit seiner Ethik und seinem Spirit spürte er keine Verbindung zur Ausrichtung des Arbeitgebers. Liegt hier einer der Ursachen des Dilemmas, wenn Menschen mit ihrem Tun keinen Sinn verbinden? Das Beratungsunternehmen Gallup veröffentlichte Anfang des Jahres eine Studie und lies verlauten: „Lediglich 13 Prozent der Beschäftigten verfügen über eine hohe emotionale Bindung und sind bereit, sich freiwillig für ihren Arbeitgeber und dessen Ziele einzusetzen. Die große Mehrheit der Arbeitnehmer, insgesamt 66 %, weist lediglich eine geringe emotionale Bindung auf – und leistet Dienst nach Vorschrift.“

Die Berufungsfrage ist die Kardinalfrage
Unser persönliches und einzigartiges Ich ist mit Vorlieben und Wünschen ausgestattet. Somit ist es natürlich, dass auch der Traumjob auf unserem Wunschzettel steht. Wer in seinem Beruf die vorhandenen Stärken nicht leben kann, ist sowohl von der Berufung wie von dem Traumjob meilenweit entfernt. Die Suche nach dem Traumjob hält jedoch hauptsächlich den Wunschzettel im Blick. Die Suche nach dem Traumjob und der Berufung bleibt auf dem gleichen Weg, sofern die Frage nach dem Sinn zur Leitfrage wird. Und dabei heißt die Frage: „Wer bist Du?“ Wenn wir im Berufsleben wirklich glücklich sein wollen, müssen wir die Existenz unserer Seele bejahen. Was in der Medizin und anderen Disziplinen längst gilt, die Einheit von „Körper (Verstand), Geist und Seele“, darf Berücksichtigung in unserer Laufbahnplanung finden. Wir sind Seelenwesen und für die Seele ist es wichtig, ein Gefühl von tiefer Freude bei dem zu entwickeln, was wir tun und wozu wir es tun. „Irgendwann stellte ich mir ganz ungeschminkt die Frage: Was wünschst du Dir wirklich vom Leben? Was erfüllt Dich, lässt Dich heil und glücklich werden? Mein Träume und Sehnsüchte konnte ich in dem Moment nicht von der Schöpfung trennen. Ich bin Teil eines Planes, der mich mit anderen Menschen verbindet. Der Ruf erinnerte mich daran, dass ich ein Versprechen abgegeben hatte, meine Talente in den Dienst einer sinnvollen Mission zu stellen. Ich erkannte, dass ich diese Gaben am falschen Ort einsetzte. Meine Krankheit wertete ich fortan als ein Zeichen für die Umkehr. Nach der Genesung suchte ich einen Personalberater, der mir half die passende Unternehmung zu finden. Heute arbeite ich in der gleichen Funktion, jedoch in einer Branche, die meinen ethischen Grundprinzipien entspricht.“ Patrick verließ seinen Traumjob, nachdem er seine Berufung entdeckte.

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