(openPR) Die Welt ist voller Singles. Stimmt das überhaupt? Das Statistische Bundesamt gibt bei ihren Zahlen nur an, welche Wohnungen nur mit einer Person belegt sind. Das sagt über die Zahl der wirklichen Single, also aller Ungebundenen, nichts aus. Trotzdem kann man sagen, dass es in den Ballungsräumen mehr Singles gibt als auf dem Lande. Bei den mittleren Lebensjahren – 30 bis 45 Jahre – sind rund 10 % Singles. Das ist zahlenmäßig immer noch eine ganze Menge. Das zeigen auch die Nutzerzahlen der Singlebörsen.
„Da muss doch das passende Gegenstück zu finden sein. Wer allein bleibt, tut das deshalb, weil er zu wählerisch ist“ – sagen die Personen, die in einer Beziehung leben. Ein Mythos. Nicht wahllos den Erstbesten zu nehmen, macht Sinn.
"Gewisse Anforderungen an den Partner zu haben, ist nämlich völlig ok. Jeder bestimmt für sich selbst, was er in einer Partnerschaft braucht, um glücklich zu sein", sagt Singlecoachin Astrid Anders. „Das hat auch mit den bisherigen Beziehungs-Erfahrungen zu tun. Wichtig ist, diese Ansprüche realistisch und flexibel zu halten und auch mal kritisch zu hinterfragen." Viele Singles nutzen die Zeit des Alleinseins, um zu sich selbst und ihre Wünsche kennenzulernen. Davon profitieren sie bei der Partnersuche: Sie stürzen sich nicht unreflektiert in eine Beziehung mit einem Menschen, der nicht zu ihnen passt und mit dem es keine glückliche Zukunft geben kann. Allerdings kann es länger dauern, das passende Gegenstück zu finden.








