(openPR) Spiekermann erarbeitet individuelle Lösungen für nicht technisch gesicherte Bahnübergänge
Düsseldorf, 16.08.2011 – 19 Bahnübergänge in Südwestfalen stehen auf dem Prüfstand der Deutschen Bahn AG. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Hilchenbach und Erndtebrück verhindern diese nicht technisch, sondern nur mit Andreaskreuzen gesi-cherten Bahnübergänge, dass die Züge des Personennahverkehrs attraktive Fahrzei-ten erreichen. Aus Gründen der Sicherheit muss die Bahn hier auf bis zu 20 Stunden-kilometer abbremsen. Das soll sich ändern, solche Langsamfahrstellen sollen entfal-len. Die Spiekermann AG Consulting Engineers analysiert die Schwachstellen der ein-zelnen Bahnübergänge, untersucht Lösungsvarianten und erstellt Kostenpläne. Das Zwischenergebnis wurde der Deutschen Bahn nun im Juli vorgelegt.
Pünktlich und sicher ankommen – der Wunsch der Deutschen Bahn AG für Ihre Bahnreisen-den. Im Siegerland analysieren die Beratenden Ingenieure von Spiekermann derzeit, wie Fahrzeitgewinne erreicht werden können. Schwerpunkt der Untersuchung sind dabei 19 nicht technisch gesicherte Bahnübergänge auf den Strecken 2870 und 2871. Andreaskreuze weisen hier die Straßenverkehrsteilnehmer darauf hin, dass die Bahn Vorfahrt hat. Ein zu-lässiges und früher gängiges Vorgehen, welches jedoch aus Sicherheitsgründen die Ge-schwindigkeit der Züge einschränkt, die normalerweise bei durchgehend mindestens 60 Stundenkilometern liegen sollte. 19 Bahnübergänge – das heißt 19 unterschiedliche Gege-benheiten und 19 kreative Lösungsansätze. Sie können beispielsweise komplett aufgehoben, umfahren oder technisch gesichert werden Die letzte Variante scheidet im Bereich der Strecke 2870 allerdings auf Grund der örtlichen Gegebenheiten aus. Hauptproblem auf der Strecke 2871: Die Bahnübergänge liegen in kurzen Abständen hintereinander. Hier bietet sich die Schließung einiger Übergänge als sinnvolle Lösung an.
Eine generelle Schwierigkeit auf der gesamten Strecke ist die unmittelbare Nähe zur parallel liegenden Bundesstraße. Fehlende Sichtdreiecke stellen eine zusätzliche Herausforderung dar: Für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahrenquelle, da sie keine ausreichende Sicht auf die Bahn haben, während sie die Gleise überqueren. Einer Gefahrenquelle, der die Deutsche Bahn bisher mit den beschriebenen Geschwindigkeitsreduzierungen begegnet.
“Die nicht technisch gesicherten Bahnübergänge bedeuten nicht nur eine deutliche Verlangsamung der Fahrgeschwindigkeit, sondern stellen auch eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar, gerade für Radfahrer und Fußgänger”, erklärt Peter H. Riedel, Vorstandsvorsitzender der Spiekermann AG Consulting Engineers. “Mit unseren Optimierungsvarianten helfen wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn den Menschen, sicher und schnell ans Ziel zu kommen. Dabei schätzt unser Kunde vor allem unseren ganz-heitlichen Blick auf die Herausforderungen an moderne Infrastrukturen mit den Blickwinkeln Mobilität, Umwelt und Energie”
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