(openPR) In welchem Maße sich der Einsatz erneuerbarer Energien auch bei der Haussanierung lohnt, darüber informiert aktuell das Bauportal Hurra-wir-bauen.de am Beispiel eines Altbaus aus dem Jahr 1927. Ziel der umfangreichen energetischen Sanierung war es, einen zukunftsfähigen Energiestandard zu erzielen. Die bestehende Altbausubstanz sollte weitestgehend erhalten bleiben, aber dennoch den aktuellen ökologischen Ansprüchen gerecht werden. Bis zur energetischen Sanierung war die beiden Wohnungen im Haus mit Etagenöfen beheizt worden. Im Keller befand sich ein gemeinsames Bad für beide Wohnparteien. Es gab also viel zu tun: Zunächst wurden beide Wohneinheiten zusammengelegt, ein neues Bad im Obergeschoss gebaut und im Erdgeschoss durch den Durchbruch von zwei Wänden ein großzügiger Wohnraum geschaffen. Das Gebäude wurde zudem mit einer automatischen Wohnraumlüftung ausgestattet. Die Anlage mit Wärmerückgewinnung saugt die Außenluft über einen Erdwärmetauscher an und erwärmt sie im Winter über ein Heizregister, das am Pufferspeicher der Warmwassererzeugung angeschlossen ist.
Eine Solaranlage und ein wassergeführter Kaminofen übernehmen das Heizen und die Bereitstellung von Warmwasser. Zusammen mit der Dachdämmung von außen und dem Austausch der alten Fenster durch Holzfenster mit Dreifach-Isolierverglasung erreicht das Gebäude heute mit einem Jahresprimärenergiebedarf von zirka 37 kWh/m2 fast schon Passivhausstandard. Damit liegt der Wärmebedarf fast 70 Prozent unter dem heutigen Neubaustandard. Das Energiesparhaus am Bodensee erreichte beim Wettbewerb „Mehr Wert – Wärme aus erneuerbaren Energien“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) den dritten Platz in der Kategorie „Kombiheizung“.







