(openPR) Der Energieführerschein für Kinder findet großen Anklang: In der Volksschule in Martinszell hat bereits das 1000. Kind im Kalenderjahr 2011 an dem Projekt teilgenommen. Als Anerkennung gab es für die ganze Klasse nicht nur Urkunden, sondern auch einen Geschenkkorb.
Der Energieführerschein ist ein auf Erleben und Experimentieren ausgerichtetes Programm, in dem Kindern spielerisch das Thema Energie und Klimaschutz vermittelt wird. Es richtet sich speziell an Schulkinder in der 3. Jahrgangsstufe. Die Grundschüler sollen lernen, was Energie in ihrem Alltag bedeutet und durch eigene Erfahrungen und Experimente ein Gespür für die Themen Energie und Klimaschutz entwickeln. Der Energieführerschein wurde von Wolfgang Kubutsch für den Bund Naturschutz entwickelt und wird nun gemeinsam mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) umgesetzt. Vor allem Schulen in Kempten und dem Oberallgäu beteiligen sich – insgesamt haben bisher knapp 30 Schulen mitgemacht. Wolfgang Kubutsch freut sich, dass sein Projekt auf so große Resonanz stößt: „Unser Konzept beruht darauf, dass die Kinder über Experimente Erfahrungen machen, die den Zusammenhang zum Thema Klimaschutz und Energie-Sparen herstellen. Dadurch, dass die Kinder dann sehen, was sie selber tun können, erzielen wir einen sehr nachhaltigen Bildungseffekt.“ Auch Manuel Allgaier, Leiter der eza!-Energieberatung, ist von der Wirkung des Programms überzeugt: „Das Ziel des Energieführerscheins ist es, dass die Kinder ihr Wissen mit ins Elternhaus nehmen – und so dazu beitragen, dass sich das Bewusstsein für verantwortungsvolle Energienutzung gesellschaftlich immer stärker verankert.“
Beim Energieführerschein wird die für Kinderaugen sonst abstrakte Energie mit vielen Experimenten anschaulich dargestellt. Dabei werden die Vorteile des Energiesparens ebenso verdeutlicht wie der Unterschied zwischen erneuerbaren und nicht-erneuerbaren Energieträgern. Themen und Schlagworte wie Klimawandel, Treibhauseffekt und erneuerbare Energien werden kindgerecht vermittelt. Im Rahmen des umweltpädagogischen Programms, verteilt auf drei Doppelstunden im Wochenrhythmus, entdecken die Kinder, wo und in welchen Mengen in ihrer Umgebung Energie verbraucht wird. Nach einer Einweisung werden zum Beispiel Energiemessgeräte ausgeliehen, um in der Schule und zu Hause "Energiediebe" aufzuspüren. Gemeinsam werden Energieverbraucher und Möglichkeiten des Einsparens gesucht. Weitere Experimente gehen auf den Energieverlust und Einsparmöglichkeiten im Bereich Wärme ein. Anschaulich wird dargestellt, ob und wie sich Wärme "festhalten" lässt und was hierfür notwendig ist.











