(openPR) Die Residenz Berolina GmbH & Co. KG erwirbt ein 977 Wohn- und Gewerbeeinheiten umfassendes Immobilienportfolio in Berlin von einer dänischen Familienholding. Die Joint-Venture-Gesellschaft der Ärztekammer Steiermark und Kronberg International S.A. wird damit erstmalig gemeinsam in Deutschland tätig.
Mit der Transaktion gehen 907 Wohn- und 70 Gewerbeeinheiten in den Berliner Bezirken Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain in das Eigentum der Joint-Venture-Gesellschaft Residenz Berolina GmbH & Co. KG mit Sitz in Graz über. Das Immobilienportfolio umfasst 32 Gründerzeitobjekte. Die erworbenen Objekte sind alle kernsaniert, ihre Gesamtfläche beläuft sich auf etwa 70.000 m². Verkäufer ist eine dänische Familienholding. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Residenz Berolina GmbH & Co. KG ist ein Joint Venture der Ärztekammer Steiermark und Kronberg International, deren Geschäftsziel im Aufbau eines nachhaltigen Bestandsport-folios mit stabiler Rendite in Deutschland besteht. Die Ärztekammer Steiermark verwaltet durch ihren Wohlfahrtsfonds die Pensionsgelder ihrer Mitglieder. Sie ist ein Langzeitinvestor und Körperschaft des öffentlichen Rechts, welche vom österreichischen Rechnungshof geprüft wird. Magister Werner Schönfelder, Finanzdirektor der Ärztekammer, zeigt sich zufrieden über die erste gemeinsame Transaktion: „Die Entwicklung nach der Finanzkrise, der Default von Griechenland, Portugal und Irland mit der dementsprechenden Herabstufung des Ratings für Staatspapiere, die Situation der Immobilienpreise in Österreich, welche es nicht mehr ermöglichen eine angemessene Rendite zu erwirtschaften sowie die nicht unbegründeten Inflationsängste haben die Ärztekammer veranlasst ihr Immobilienportfolio in Deutschland zu stärken. Mit Kronberg International haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite gefunden.“
Kronberg International hat den Akquisitionsprozess geleitet und sich zudem mit Eigenmitteln beteiligt. Im Nachgang wird die Kronberg Gruppe das Asset Management für das Portfolio übernehmen. Die Kronberg Gruppe ist seit 1990 auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig und hat ihre Expertise bereits in verschiedene Joint Ventures eingebracht. Dr. Martin Hellweger, Geschäftsführender Gesellschafter der Kronberg Gruppe, erläutert die Strategie wie folgt: „Wir wollen eine nachhaltige und langfristige Bewirtschaftung der erworbenen Immobilienportfolien mit dem Ziel der Werterhaltung und einer stabilen Rendite für die investierten Mittel erreichen. Wir planen daher weitere Zukäufe in Berlin und in anderen Großstädten Deutschlands.“ Die sehr komplexe Transaktion wurde durch die Kanzlei Olswang beim Kaufvertrag und der Legal Due Dilligence sowie der Kanzlei von Trott zu Solz Lammek begleitet, welche auch in den Verhandlungen mit Senat, Investitionsbank Berlin und verschiedenen Bezirksverwaltungen involviert war, da es sich bei dem Portfolio mehrheitlich um geförderte Immobilien handelt. Die steuerliche Beratung und Commercial Due Dilligence wurde von KPMG geleistet. Finanziert wurde die Transaktion durch die SEB Bank.








