(openPR) Unterföhring. In Deutschlands Süden wird derzeit viel gebaut. Großen Wert legen die Bauträger dabei auf die Optik der Gebäude. Denn ein angemessenes Äußeres und eine schöne Lage sind wichtige Faktoren, um beim ersten Eindruck potenzielle Eigentümer oder Mieter zu überzeugen. Damit die Anmutung der Fassaden auch nach dem Bezug wertvoll bleibt und Eigentümer der Immobilien sowie Nachbarn sich nicht über eigenmächtig und unsachgemäß angebrachte Schüsseln an Balkon und Fassade ärgern müssen, haben sich verschiedene Bauträger in München und Fürth für den optischen Satellitendirektempfang entschieden. Der macht eine nachträgliche „Verschüsselung“ von vornherein obsolet und bietet eine immense Programmvielfalt. Jens und Peter Rudolph, Geschäftsführer von D.T. NET Services aus Neustadt an der Aisch, waren als ausführender Installationsbetrieb für die Medienversorgung der Immobilien verantwortlich.
„Wer eine hochwertige Immobilie erwirbt, möchte auch sicher stellen, dass sie nicht an Wert verliert“, erklärt Jens Rudolph, kaufmännischer Geschäftsführer. „Nichts ist schlimmer, als wenn die neue Fassade durch eigenmächtig angebrachte Satellitenschüsseln zerstört wird, weil die Bewohner unzufrieden mit der Programmauswahl sind“, fügt sein Bruder Peter Rudolph, technischer Geschäftsführer, hinzu. Um dem vorzubeugen, haben die Gebrüder Rudolph bei fünf Neubauprojekten mit insgesamt 568 Wohneinheiten in Süddeutschland Satellitendirektempfangsanlagen verbaut. Vier der Neubauprojekte stehen in München in den Stadtteilen Neuhausen (206 Wohneinheiten), Schwabing (84 Wohneinheiten), Fröttmaning (88 Wohneinheiten) und Unterföhring (86 Wohneinheiten); das Neubauprojekt in Fürth umfasst 85 Wohneinheiten plus 19 Penthousewohnungen.
Vorteil Glasfaser
In allen Fällen haben sich die Bauträger für eine sehr kosteneffiziente Variante der Medienversorgung entschieden. Beim optischen Satellitenempfang verteilt ein Glasfaserkabel das TV-Signal vom Dach in den Keller. Gibt es eine gemeinsame Tiefgarage, wird das Glasfaserkabel über diese in alle übrigen Häuser verteilt. Das Glasfaserkabel ist sehr dünn und biegsam. Es ist mit zwei Millimeter Durchmesser nur etwa ein Viertel so dick wie ein Koaxialkabel. Dazu kommen die guten Leitungseigenschaften: Signalverstärker oder Qualitätsverluste in Bild und Ton gehören der Vergangenheit an. So ist es möglich, mit nur einer Satellitenempfangsanlage auf dem Dach mehrere hundert Wohneinheiten zu versorgen. Und die Bewohner profitieren von hunderten deutschen und fremdsprachigen Programmen. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Programmvielfalt mit Angeboten von Sky oder HD+ zu erhöhen. Die beiden Produkte erweitern das Sortiment im Bereich HDTV in Deutschland auf rund 30 HD-Programme.
Keine Angst vor der VG Media
Warum sich manche Wohnungsunternehmen mitunter in der Vergangenheit gegen Satellitendirektempfang entschieden haben, ist wohl vielfach mit der VG Media zu erklären, der Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen. Viele Wohnungs- und Verwaltungsunternehmen fürchten die Gebühren, die auf sie zukommen könnten. Zum Hintergrund: Ein Wohnungs- und Verwaltungsunternehmen wird zum Betreiber, wenn es eine Anlage für mehrere Parteien errichtet. Dieses Argument kann Peter Rudolph entkräften: „Die meisten Unternehmen schließen einen Service- und Wartungsvertrag mit uns ab. Darin enthalten ist auch die Gebühr für die VG Media, bei der wir Sonderkonditionen bekommen – ein Wohnungsunternehmen muss sich hier also keine Gedanken machen.“
Unabhängig, aber immer öfter Satellitenempfang
Ein zweites, lange gepflegtes Vorurteil, möchte der technische Geschäftsführer ebenfalls aus der Welt räumen: „Dass Satellitenanlagen störanfällig sind und oft das berühmte Schneetreiben auf dem Bildschirm zu sehen ist, stimmt einfach nicht.“ Das passiere nur bei unsachgemäß verbauten Anlagen. „Auch beim Kabelempfang steht am Anfang der Programmempfang über Satellit, ehe das Signal in die Kabelnetze eingespeist wird“, so Peter Rudolph. Sein Bruder Jens möchte klarstellen: „Wir sind ein unabhängiger Dienstleister, verbauen also auch andere Lösungen. Aber eines ist sicher: Bei uns erhält jeder Kunde ein perfekt auf ihn abgestimmtes Konzept – und in letzter Zeit ist es immer häufiger Satellitenempfang.“
Weitere Informationen:
Technischer Hintergrund „optischer Satellitenempfang“
Beim optischen Satellitendirektempfang werden alle empfangenen Frequenzen ohne Vorselektion digital, inklusive aller empfangbaren HD-Programme, über ein dünnes Glasfaserkabel in den Gebäuden verteilt. Kopfstellentechnik und Verteilerschränke voller Verstärker gehören der Vergangenheit an. Mithilfe eines optischen Konverters können in der Regel die vorhandenen Koaxialleitungen in den Wohnungen für die letzten Meter der Signalzuführung verwendet werden. In den umgerüsteten Haushalten genügt der Anschluss eines beliebigen digitalen Satellitenreceivers oder Flachbildschirms mit eingebautem Sat- Empfänger. Das Besondere am optischen Satellitendirektempfang ist, dass die Übertragung auch über weite Strecken und mehrere tausend Teilnehmeranschlüsse nahezu ohne Qualitätsverlust möglich ist. Zudem können im Rahmen der Sanierung Ausbaureserven für zukünftige Bandbreitenanforderungen mit eingeplant werden.
Vorteile für den Endverbraucher
- Größte Programmvielfalt: Empfang von mehreren hundert deutschen und nahezu aller internationalen TV-Programme.
- Große Auswahl: Satellitenreceiver und Flachbildschirme mit eingebautem Sat-Empfänger aller Hersteller sind kompatibel – vom preisgünstigen digitalen Einstiegsreceiver bis hin zum HDTV-Receiver mit PVR-Funktion (mit eingebauter Festplatte für Aufnahmen) oder TV-Gerät mit Sat-HD-Tuner.
- Größte HD-Vielfalt: ASTRA bietet mit den öffentlich-rechtlichen HD-Angeboten, den privaten HD-Sendern über HD+ sowie Sky die schönste Auswahl an HDTV-Programmen. Dank optischem Satellitendirektempfang werden alle Programme in uneingeschränkter Qualität bereitgestellt.
- Beste Qualität: 100% digitaler, hochauflösender TV-Empfang und beste Dolby Digital Tonqualität
Vorteile für die Wohnungswirtschaft
- Preisvorteil: 30 bis 60 Prozent der Kosten (im Vergleich zu einer Medienversorgung via Kabel) können eingespart werden; diese Kostenvorteile können direkt an den Mieter weitergegeben werden.*
- Wohnwertsteigerung: Dauerhaft schüsselfreie Fassaden; keine unsachgemäß gebohrten Wandhalterungen durch Fenster oder Fassade. Die Lösung „optischer Satellitenempfang“ erhält dadurch den Wohnwert des Gebäudes.
- Hohe Mieterzufriedenheit: Durch die kostengünstige und störunanfällige Medienversorgung steigt die Mieterzufriedenheit; der Empfang nahezu aller deutschen und internationalen Heimatprogramme (TV und Radio) wird gewährleistet.
- Verlässliche Versorgung: Die Analogabschaltung 2012 ist kein Thema mehr; kein Mieter muss einen schwarzen Bildschirm fürchten und profitiert von der digitalen Programmvielfalt über Satellit.
- Volle Flexibilität: Entgegen einer Medienversorgung via Kabel besteht beim optischen Satellitendirektempfang keinerlei Vertragsbindung an einen Betreiber (lediglich ein Wartungsvertrag für die Anlage sollte abgeschlossen werden).
*Angabe der D.T. NET Services









