(openPR) Landau an der Isar. An das Datum kann sich Franz Rebl sen. noch genau erinnern: Es war im März 1971, als er seinen Meisterbrief für das Malerhandwerk überreicht bekam. Seitdem leitet der 62-Jährige ohne Pause den Malereibetrieb Rebl in Landau an der Isar – nach wie vor mit großer Leidenschaft für das Handwerk. Für sein Engagement wurde Franz Rebl sen. jetzt von der Regierung von Niederbayern mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. „In all den Jahren hat sich das Berufsbild des Malers komplett verändert“, erklärt er.
Für Franz Rebl war es von Anfang an klar, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der vor genau 60 Jahren die Malerei Rebl in Landau an der Isar gegründet hatte. Mit 14 Jahren erlernte er den Beruf des Malers und über-nahm durch den frühen Tod des Vaters bereits mit 23 Jahren die Führung des Unternehmens. Heute zählt der Malereibetrieb mit 70 Mitarbeitern am Firmensitz in Landau, sowie an den Standorten Regensburg und München, zu den größten in ganz Bayern. Durch die Zusammenarbeit mit Nachunter-nehmern sind teilweise sogar 120 Arbeiter täglich im Einsatz.
„Ein Malereibetrieb ist heute Dienstleister für Komplettarbeiten“, erklärt Rebl. Während sich das Angebot früher auf das reine Anstreichen von Häusern und Räumen beschränkte, sind Malereibetriebe heute auch für Wärmedämmung an Fassaden, Dachböden und Kellerdecken, sowie für die Betonsanierung von Balkonen zuständig.
Der Goldene Meisterbrief hat für Franz Rebl sen. eine besondere Bedeu-tung. „Es ist eine Anerkennung für das Handwerk“, sagt er und verweist auf die Notwendigkeit von Kompetenz und Qualität. Ohne Fachwissen könne vor allem im Farben- und Lackbereich viel falsch gemacht werden.
Die Firmennachfolge im Malereibetrieb Rebl ist übrigens gesichert. Mittler-weile führt Sohn Franz Rebl jun. (37) die Geschäfte – in enger Absprache mit seinem Vater.











