(openPR) In den letzten zwei Wochen haben weitere Banken die Konditionen für die Baufinanzierung nach unten angepaßt.
Grundlage dafür war in der letzten Woche die Vermutung, dass Italien der nächste Kandidat für den EURO-Rettungsschirm sein könnte, was den BUND-Future an nur einem Tag um 169 Basispunkte nach oben schiessen ließ. Eine solche heftige Reaktion gab es bisher an den Anleihemärkten nur sehr selten.
Um diesen Spekulationen ein Ende zu setzten, verabschiedete die italienische Regierung ein umfangreiches Sparpaket, was den Markt leicht beruhigte.
Mit der Entscheidung vom gestrigen Griechenland-Schuldengipfel, Griechenland für 3,5% Kredite zur Verfügung zu stellen und die Banken bei der Schuldensanierung zu beteiligen, hat sich der Trend zu sinkenden Zinsen wieder umgekehrt. Der BUND-Future hat bereits am Mittwoch auf die Entscheidung von Deutschland und Frankreich in der Schuldenkrise an einem Strang zu ziehen, den Weg vom zwischenzeitlichen Hoch von Dienstag (höchster Wert seit Anfang November 2010) gen Süden angetreten. Somit befinden wir uns wieder auf dem ca. Wert von vor zwei Wochen. Somit spielt der Markt das Szenario, dass die Griechenlandkrise vorerst in Richtung einer Lösung geht. Wie geht es aber weiter mit der Schuldenproblematik, die in den USA herrscht? Sollte sich dort keine Entspannung der Lage andeuten, könnte es mit den Zinsen wieder weiter nach unten gehen.
Da wären wir wieder bei der Spekulation. Spekulieren Sie besser nicht, sondern sichern sich die Baugeldzinsen langfristig, damit Sie auch morgen noch ruhig schlafen können. Appropos morgen: denken Sie auch an die vorzeitige Verlängerung der Baukredite, die in den nächsten fünf Jahren zur Prolongation anstehen.












