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Prof. Dr. Roland Scola: 32 Jahre im Dienst der Patienten

21.07.201112:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hyperhidrose-Experte beendet Kliniklaufbahn als dienstältester Ärztlicher Direktor

Hamburg, 21. Juli 2011. Mit Prof. Roland Scola verabschiedet sich der am längsten amtierende Ärztliche Direktor Hamburgs in den Ruhestand. Rund 200 Patienten befreite der Spezialist pro Jahr durch eine eigene Behandlungstechnik von krankhaftem Schwitzen und Erröten – und nahm ihnen so einen enormen Leidensdruck.



Der gebürtige Österreicher Prof. Scola kam 1979 als Oberarzt an das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß Sand und prägt die Einrichtung bis heute. Patienten aus ganz Deutschland schätzten die Expertise des Facharztes für Innere Medizin in seinem Spezialgebiet, der Behandlung von krankhaftem Schwitzen, der sogenannten Hyperhidrose. Bis zu einem halben Jahr Wartezeit nahmen sie auf sich, um von Prof. Scola operiert zu werden.

Innovation für mehr Lebensqualität

Als erster Arzt in Deutschland führte Prof. Roland Scola 1987 ein spezielles Behandlungsverfahren ein, um krankhaftes Schwitzen sowie Erröten langfristig zu stoppen. Der Internist, Kardiologe, Geriater und Arbeitsmediziner differenzierte die Methode und etablierte den Eingriff in Deutschland. „Temperaturunabhängiges, starkes Schwitzen oder Erröten in stressfreien Situationen sind kein gesundheitliches Risiko, aber eine hohe psychische Belastung“, weiß Prof. Scola aus seiner langjährigen Erfahrung. Neben dem Schamgefühl gegenüber anderen Menschen schränkt die Krankheit auch beruflich ein, z. B. wenn Betroffene mit den Händen filigrane Tätigkeiten ausüben oder in direktem Körperkontakt zu anderen stehen. Mit seiner speziellen Operationsmethode verhalf Prof. Scola über 3.000, vor allem jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren, zu dauerhafter Beschwerdefreiheit. Er ist froh, dass sein Lebenswerk im Hyperhidrosezentrum in Wilhelmsburg auch nach seiner Verabschiedung fortgeführt wird, um Patienten zu neuer Lebensqualität zu verhelfen. „Menschen, die zunächst gehemmt und unsicher waren, zeigten nach dem Eingriff einen ganz anderen, positiven Charakter“, so Prof. Scola. Neben der medizinischen Versorgung war ihm vor allem die menschliche Seite seiner Arbeit wichtig: „Dankbarkeit, Glück und Freude der Patienten waren immer meine größte Motivation.“ Wohl deshalb hat sich der begeisterte Hochseesegler über dreißig Jahre in den Dienst der Patienten gestellt und seine Positionen am Krankenhaus jetzt als dienstältester ärztlicher Direktor Hamburgs verlassen. „Prof. Scola lag die Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern der Elbinsel Wilhelmsburg ganz besonders am Herzen. Dass er zuletzt drei Abteilungen als Chefarzt verantwortet hat und seine Aufgaben nun auf drei Nachfolger verteilt werden, spricht für seine hohe fachliche Kompetenz“, würdigt Elke Huster-Nowack, Leiterin der Fachabteilung Versorgungsplanung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, den 65-Jährigen zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand.

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