(openPR) Wem gehört der menschliche Körper? Dem Menschen selbst oder Gott?
Was bedeutet Krankheit? Ist sie eine Strafe für sündiges Verhalten oder soll sie zur seelischen Einkehr bewegen? Ist sie eine Folge entarteter Zellen oder infektionsbedingt?
Kann der Mensch seine Selbstheilungskräfte durch das Gebet zu Gott aktivieren oder ist er auf neue Medikamente und Operationstechniken angewiesen?
Warum suchen Millionen von Menschen trotz des medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts im 19. und 20. Jahrhundert ihre Führung in Gott? Frenetischer Jubel für den Papst auf dem Petersplatz in Rom. Kondomverbot, Pillenverbot, Masturbationsverbot, Prostitutionsverbot, keine Anerkennung der homosexuellen Ehe, Zölibat. Himmel oder Hölle? Mit welchen strategischen Schachzügen schafft es die katholische Kirche sich trotz unpopulärer Dogmen seit dem Zeitalter der Aufklärung hartnäckig zu behaupten?
Diesen Fragen geht Claudia Bignion in ihrem Buch "Der Papst und der menschliche Körper" nach. Sie beleuchtet auch wie die Päpste zur Charles Darwins Evolutionstheorie stehen und warum sich Pius XII. im Nationalsozialismus kaum für die Juden eingesetzt hat.
Eine Dokumentation der wichtigsten Enzykliken, dogmatischen Bullen, Ansprachen und weiterer Verlautbarungen des Vatikans erleichtert es dem Leser die Argumentationsführung dieses Buches nachzuvollziehen.
Claudia Bignion
Der Papst und der menschliche Körper
Vatikanische Verlautbarungen des 19. und 20. Jahrhunderts
Neuere Medizin -und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 24, 2011, 306 S.,
ISBN 978-3-86226-064-5, € 24,80
Claudia Bignion, Jahrgang 1960, ist Dental Hygienist (University of Colorado), Mutter eines Sohnes, Ärztin für Notfallmedizin, Oberstudienrätin und eine teils katholisch, teils evangelisch erzogene bekennende Atheistin. Was sie tut, geschieht aus Überzeugung und mit Leidenschaft. Im Entstehungsprozess dieses Buches reiste sie nach Jerusalem, Yad Vashem und Bethlehem, zur Generalaudienz von Benedikt XVI. nach Rom und auf die Galapagos Inseln.












