(openPR) Mit dem „Bayerischen Innovationspreis im Tourismus 2011“ wurde am Dienstag, 19. Juli, der Westallgäuer Kurort Scheidegg für sein „glutenfreies“ Urlaubsangebot ausgezeichnet. Das bundesweit einmalige „Glutenfrei-Angebot“ richtet sich an Menschen, die ganzjährig ein besonderes Ernährungsangebot brauchen, weil sie an Zöliakie leiden und das in vielen Lebensmitteln vorkommende Klebereiweiß Gluten nicht vertragen. Der von der Bayern Tourismus Marketing GmbH vergebene Preis wurde durch die bayerische Staatssekretärin Katja Hessel im Rahmen eines Innovationstages in Wernberg überreicht.
In kooperativer Zusammenarbeit mit dem 1974 als Selbsthilfeorganisation gegründeten Deutsche Zöiliakieverband (DZG) gestaltete die Kurverwaltung ein ganzjähriges Urlaubs- und Freizeitangebot für Betroffene aller Altersklassen aus Nah und Fern. „Nahezu zehn Prozent unseres Gästeaufkommens resultieren bereits aus dem neuen Angebot“, sagt Kurdirektorin Dr. Sylvia Gnad. „Jeder 250. Deutsche verträgt das Klebereiweiß Gluten nicht“, sagt Andreas Abbrecht, stellvertretender Vorsitzender der DZG. „Die Symptome reichen von Durchfall und Eisenmangel bis zur Depression. Helfen kann nur eine lebenslange glutenfreie Ernährung.“
Die Gäste genießen auf einer Sonnenterrasse zwischen 600 und 1000 Meter Höhe alle Annehmlichkeiten eines Heilklimatischen und Kneipp-Kurortes mit dem Prädikat „Premium-Class“. Wanderer, Radfahrer und Familien fühlen sich hier wohl. Und gerade Menschen, die das in vielen Lebensmitteln vorkommende Gluten nicht vertragen, sind hier gut aufgehoben. Von der DZG zertifizierte Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen bieten glutenfreie Verpflegung an. Und die Küchenchefs der Restaurants servieren Gaumenfreuden auch für Allergiker. Ergänzend bieten zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten eine große Vielfalt. So gestaltet sich der Urlaub abwechslungsreich und entspannt – auch wenn nur ein Familienmitglied betroffen ist. Einer Wanderung, Radtour oder dem Ausflug ins Alpenfreibad steht nichts im Wege. Der Rucksack kann täglich neu gepackt und in den Gasthöfen eingekehrt werden.
Eine Experten-Jury aus Vertretern der Reisebranche, Medien und Wissenschaft wählte für die Nominierung die drei besten Bewerbungen nach Innovationsgrad, Zielgruppenrelevanz und Nachhaltigkeit der Angebote aus. Der Preis besteht aus einem Marketingpaket im Wert von 50.000 Euro. Er wurde bereits zum achten Mal an einen alleinigen Gewinner vergeben.











