(openPR) „Mama hat Krebs“ – vier Wochen für Mutter und Kind
Urlaub und Gesundheit schließen sich nicht aus. Vielmehr machen sie manche Angebote erst möglich. Gerade Kinder und Familien suchen die Abwechslung für einen spannenden Urlaub. Mit dem neuen Therapiekonzept „Mama hat Krebs“ bietet das Westallgäuer Kur- und Feriendomizil Scheidegg einen ganzheitlichen Behandlungsansatz für krebskranke Mütter und ihre Kinder. Vier Wochen lang werden Mutter als auch Kind individuell therapiert mit genügend Raum für gemeinsame Freizeit.
Leidet die Mutter an Krebs, ist die ganze Familie betroffen. Auf besondere Weise belastet sind die dazugehörigen Kinder. Wenn der Nachwuchs zudem eine chronische Erkrankung wie Adipositas, Asthma oder Neurodermitis hat, wird die Situation für die Mutter noch schwerer. Eine Lösung verspricht hier das Kur- und Feriendomizil Scheidegg im Allgäu. Zwei Kliniken bieten einen kombinierten Behandlungsansatz, der die Therapiezeiten von Mutter und Kind ebenso wie die Freizeit zeitlich und örtlich synchronisiert. Während die Mutter in der Paracelsus-Klinik Scheidegg eine vierwöchige onkologische Rehabilitationsbehandlung bekommt, ist ihr Kind zur Therapie in der benachbarten Fachklinik Prinzregent Luitpold untergebracht. Ist das Kind noch klein, kann die Mutter mit ihrem Nachwuchs in der Kinder- und Jugendklinik wohnen. Die jeweiligen Therapien, zu denen auch gemeinsame Therapieaktivitäten gehören, sind eng miteinander verzahnt. Gleichzeitig bleibt für Mutter und Kind genug Freiraum, um unbeschwert Zeit miteinander zu verbringen und die vielfältigen Freizeitangebote der Region in und rund um Scheidegg zu genießen: Ponyhof, Baumwipfelpfad, Reptilienzoo, Radstrecken oder die Wasserfälle sind einige der Attraktionen in der Gemeinde.
„Mama hat Krebs“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von zwei Scheidegger Rehakliniken. Die Paracelsus-Klinik ist bundesweit eine der führenden Tumornachsorgekliniken. Die Fachklinik Prinzregent Luitpold ist eine Fachklinik für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen. Die klinikeigene staatliche Schule bietet in Abstimmung mit der Heimatschule kompetenz- und ressourcenorientierten Unterricht bis Sekundarstufe II an. Sie ist nach ihrem Förderer Prinzregent Luitpold benannt. 1911 schlug die damalige Königlich Bayerische Kommission diesen Ort als Kinderheilstätte vor.
Versorgungslücke: Der neue, innovative Therapieansatz von „Mama hat Krebs“ ist bereits von den meisten Kostenträgern zugelassen. Mit rund 65.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs in Deutschland unverändert die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Da Brustkrebs gegenüber anderen Krebserkrankungen auch schon bei jüngeren Frauen vorkommen kann, sind demzufolge oft auch Kinder von der Krankheit der Mutter betroffen. Viele dieser Kinder entwickeln psychische Auffälligkeiten, häufig liegt auch eine chronische Erkrankung des Kindes vor. Eine vierwöchige Therapie ist für die Mutter also kaum möglich. Dem hohen Bedarf an kombinierbaren Behandlungsstrukturen stehen bundesweit kaum Angebote gegenüber. Mit „Mama hat Krebs“ hat sich nun in Scheidegg ein solches Angebot etabliert.
Infos: Scheidegg-Tourismus, Rathausplatz 8, 88175 Scheidegg, Telefon (gebührenfrei) 08 00/ 88 99 -555, www.scheidegg.de
Rehaklinik Paracelsus-Klinik, www.paracelsus-kliniken.de/scheidegg
Rehaklinik Prinzregent Luitpold, www.klinikprinzregentluitpold.de
Scheidegg / München, 4. Februar 2013











