(openPR) Wer an einer Raststätte Halt macht, erwartet beileibe kein Gourmet-Restaurant, auch wenn die Preise häufig daran erinnern. Bereits im Jahr 2002 hatte die Auto Bild die Raststätten an der A7 genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: stickige Luft, schäbige Einrichtungen, hohe Preise und schlecht schmeckendes Essen. Ob sich daran inzwischen etwas geändert hat, weiß Alex Cohrs von der Auto-Bild. Hallo nach Hamburg!
Schönen, guten Tag!
Frage:
Was hat sich denn seit Ihrem letzten Test getan?
Antwort:
Ja, man muss leider sagen, es hat sich da relativ wenig getan. Das beste Beispiel hat unser Kollege geliefert. Er sagte, in einer Raststätte, in der er damals draußen gegessen hatte, weil es drinnen so eklig war, dort wäre die einzige Änderung, dass die Mülltonne, auf der er seine Currywurst abgestellt hatte, jetzt nicht mehr grau sondern orange war. Und sonst haben wir leider auch in großen Teilen immer noch stinkende Toiletten vorgefunden, immer noch hohe Preise. Und vor allem, wirklich ganz, ganz üble Zustände.
Frage:
Jedem fallen die hohen Preise an den Raststätten auf. Warum sind Currywurst und Co. dort so verdammt teuer?
Antwort:
Naja, ich denke, dass ist einfach eine Geschichte von Angebot und Nachfrage. Wir haben da an den Raststätten natürlich ein Monopol als Betreiber. Und da kann man wenig dran machen. Man muss aber auch sagen, wir haben bei unserem Test festgestellt, teilweise ist es an einigen Raststätten billiger geworden. Also, die haben schon ein bisschen daraus gelernt, aus unserer Kritik. Aber es gibt auch andererseits, gerade bei denen, die dann wieder ein bisschen schöner gemacht sind und wo saniert wurde, dort sind die Preise nach wie vor sehr happig.
Frage:
Noch bis vor kurzem gab es an den Toiletten kleine Tellerchen, in die man ein Trinkgeld legte. Jetzt stehen dort große Automaten. Was hat es damit auf sich?
Antwort:
Ja, das ist dieses so genannte Sanifair-System, das wurde jetzt so nach und nach in den letzten Monaten eingeführt. Da gab es anfangs relativ große Probleme, weil das alles vollautomatisch ist. Sie müssen da Ihr Geld einschmeißen, dann müssen Sie Ihren Bon nehmen, dann gehen Sie durch. Mittlerweile konnten wir aber beobachten, kommen die Leute ganz gut damit zurecht und es hat einen entscheidenden Vorteil: früher war das Geld ja einfach weg und man hat sich immer gefragt, was machen die eigentlich damit. Und heute kriegen Sie Ihren Bon, und den können Sie dann wiederum in dem Raststätten-Shop einlösen. Und das ist unserer Meinung nach eine ganz faire Geschichte. Weil einerseits wird damit finanziert, dass das Ganze sauber gehalten werden kann. Und andererseits hat man selber als Kunde auch etwas davon.
Frage:
Alternativ zu den Raststätten können auch so genannte Autohöfe genutzt werden. Die liegen zwar oft etwas weiter weg von der Autobahn, sind aber häufig billiger. Lohnt sich da der kleine Umweg?
Antwort:
Ach, das kann man sicher schon mal machen, denn in den meisten Fällen ist der Weg zum Autohof ja auch gar nicht so groß. Sie sehen das ja oft an den Autobahnen an den großen Schildern. Das kann man sicher mal ausprobieren, zumal Sie da ja auch zum Teil ganz andere Möglichkeiten haben. Da finden Sie auch mal einen McDonalds oder einen Burger King. Das ist schon mal eine spannende Sache. Ob das preislich so viel günstiger ist, muss man im Einzelfall mal überprüfen.
Das war Alex Cohrs von der Auto-Bild in Hamburg. Herzlichen Dank!
Ja, gern geschehen!
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