(openPR) Leipzig. Nach etwa dreiwöchiger Schließung öffnet das Restaurant Mückenschlösschen am Rand von Gohlis am Freitag, den 05.08. 2005 wieder seine Pforten. Die neuen Betreiber Henrik Dantz und Michael Hanitzsch präsentieren ein verändertes Konzept, das neue und alte Gäste sowie Spontanbesucher gleichermaßen ansprechen soll.
Als „Mischung aus Brasserie und Brauhaus“ bezeichnen die Pächter das Mückenschlösschen. „Wir haben uns von dem ursprünglichen bayerischen Stil getrennt und vermitteln durch neue Farb- und Einrichtungsgestaltung ein frisches, junges und freundliches Flair“, so die Gastronomen, die bereits das „Barfuss“ im Barfussgässchen sowie zwei Eiscafés betreiben.
Im Außenbereich des Mückenschlösschens laden künftig drei unterschiedliche Freisitz-Themen zum Schlemmen ein: die neue Caféterrasse mit Kaffee, Kuchen und Eisangeboten. Der Restaurantfreisitz lädt zum Kosten der internationalen Küche ein. Liebhaber der zünftigen Kost kommen im Biergarten zu ihrem Recht. „Ente und Haxe werden also nicht fehlen“, kündigt Henrik Dantz an. Ab etwa Ende August steht außerdem ein Selbstbedienungsbiergarten mit 300 Plätzen zur Verfügung. Dieser zeichnet sich durch eine entspannte Atmosphäre aus, spricht Fahrradfahrer, Wanderer und ebenso Familien mit Kindern an. Ausgiebige Spielmöglichkeiten sind vorhanden.
Nach wie vor ist das Mückenschlösschen eine Paulaner-Gastronomie. Ebenso verbunden mit dem Restaurant bleibt auch ein Teil des Personals. So wurden Restaurantleiterin Silva Mutze, sowie einige Servicemitarbeiter und Auszubildende wieder eingestellt. Die neue Küchenchefin ist Astrid Baren.
Bewohner der umliegenden Stadtteile, Politiker, Geschäftsleute, Ausflügler und Familien schätzen das Haus seit jeher. Und sie bleiben ihm auch nach dem Betreiber-Wechsel treu. „Das zeigen die vielen Nachfragen nach dem genauen Eröffnungstermin während der Bauarbeiten. Und auch für den Schulanfang und die ersten Weihnachtsfeiern liegen schon Bestellungen vor“, freut sich Henrik Dantz.
Stichwort Mückenschlösschen:
1892 wurde mit dem Bau des Ausflugslokals am Rosental begonnen. Ein Bauherr namens Strauß soll die Planung übernommen, sich später aber mit einem Sprung aus dem Fenster das Leben genommen haben, als er feststellte, dass sich das Fundament bedeutend absenkte. Schuld war ein alter Flusslauf des Elstermühlgrabens, auf dem das Haus gebaut wurde.
1893 wurde das Lokal seiner Bestimmung übergeben, damals noch unter dem Namen Waldschlösschen. Schnell gab der Volksmund dem Haus aber den Namen Mückenschlösschen, da das angrenzende Wasser allerhand dieser Insekten anlockte.
1945 zog in das Haus der Postkartenverlag Beyerlein, der bis kurz nach der Wende dort ansässig war.
Ab 1993 wurde das Mückenschlösschen wieder zum Restaurant.
Herausgeber:
Mückenschlösschen
Betriebs GmbH
Waldstraße 86
04105 Leipzig
Geschäftsführer:
Henrik Dantz, Michael Hanitzsch






