(openPR) Eine medizinische Studie zur Schmerzlinderung bei Osteoarthritis an Hüften und Knien mittels Magnetarmbändern
Unter diesem Tenor veröffentlichte im Dezember 2004 die medizinische Fachzeitschrift 'British Medical Journal' eine Studie über die Wirkung von Magnetarmbändern bei Osteoarthritis, eine der häufigsten schmerzhaften Gelenkerkrankungen. Dabei zeichnete sich eine deutliche Linderung der Schmerzen bei den Patienten mit Magnetarmbändern ab.
Zu dieser Studie stellten sich ca 200 Patienten, bei denen man Osteoarthritis an Hüften und Knien diagnostiziert hatte, aus verschiedenen Praxen freiwillig zur Verfügung. Informationen sollten gefunden werden, ob das Tragen eines Magnetarmbandes zur Schmerzlinderung in den betroffenen Bereichen beiträgt. Zum Vergleich standen Magnetarmbänder in verschiedenen Stärken: sehr starke, bipolare Magneten (Gruppe A; patentierte Magnetmodule der Fa. Ecoflow), schwache Magneten (Gruppe B) oder keine Magneten (Gruppe C). Den Testpersonen händigte man willkürlich diese Armbänder aus. Sie wußten, dass Armbänder mit unterschiedlich starken Magneten verteilt wurden, aber nicht, wie ihr Armband ausgestattet wurde. Äußerlich sahen alle gleich aus. Somit sollte das Risiko eines Placebo-Effekts (Placebos sind Medikamente ohne Wirkstoff) verringert werden.
Die Studie durchlief einen Zeitraum von 12 Wochen. Während dieser Zeit hielten die Forscher durch ein allgemein anerkanntes Messverfahren der Western Ontario and McMaster Universities, kurz WOMAC, das Schmerzgefühl der Patienten fest und werteten es aus. Man erkannte, daß bei den Personen mit den starken Magneten die Beschwerden deutlich effektiver reduziert wurden, als bei den anderen Gruppen. Die üblichen Standardbehandlungen bei Osteoarthritis liefen parallel bei allen Gruppen weiter. „Also muß die Art und die Stärke des Magnetfeldes direkten Einfluß auf das Wohlbefinden ausüben“, resultierten die Mediziner.
Allerdings war der Placeboeffekt nicht ganz vernachlässigbar. Teilweise konnten die Patienten entdecken, wie stark der Magnet in ihrem Armband war. Dies beeinflusste das Ergebnis dieser Studie dennoch eher gering. Studienleiter Tim Harlow erkannte: „Eine schmerzlindernde Wirkung, die über den Placeboeffekt hinausgeht, erzielt man mit Magneten ab 170mTesla (1700 Gauss).“
Auf jedem Fall bezeichnen die Forscher den Einsatz von Magnetarmbändern zur Schmerzteraphie als medizinisch sinnvoll. Erwiesen hat diese medizinische Studie damit, dass spezielle Magnete mindestens eine unterstützende Wirkung erzielen.
Diese Studie, die erste ihrer Art, muss natürlich durch weitere Studien ergänzt werden. Nur so können Erfolge bestätigt und Fakten erhärtet werden. Die britische Arthritis Research Campaign finanzierte die Untersuchung, hält sich aber mit vorschnellen Äußerung bedeckt. Einzig die Mitteilung: „Jetzt kann man sagen, dass Arthrosekranke es sich durchaus überlegen können, so ein Armband als Teil der Selbstbehandlung zu tragen.“, läßt ihren Standpunkt erkennen.
Den ausführlichen Originalartikel kann man im Internet unter www.bmjjournals.com (British Medical Journal) in englischer Sprache einsehen.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema findet man außerdem im Internet unter www.innovation.helpsyou.de .








