(openPR) Die Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch (AuGuSTheater Neu-Ulm) nutzen die Theaterferien, um mit Hochdruck ein Projekt voranzutreiben, welches in der Spielzeit 2011 / 12 realisiert werden soll:
"Klassisches ohne Zopf und Bart - Int. Neu-Ulmer Pocket-Klassiker Biennale".
Das AuGuSTheater Neu-Ulm (Außergewöhnliches Goethe und Schiller Theater) spielt derzeit "fast Faust" (den Goethe-Klassiker als geistvollen, aber sehr humorigen geistigen Schnellimbiss), es hat schon gespielt "Hamlet 4 U" (den ollen Shakespeare bearbeitet vom gebürtigen Ulmer und Augsburger Theaterleiter Sebastian Seidel) und hat auch die Schillerschen "Die Räuber" (in einer Version für 4H und 1D, die es auch noch schlanker gibt für 2H und 1D) schon auf die Bretter gebracht.
Was dabei rausgekommen ist, kann man in unserem Archiv auf der website angucken.
Nun sind wir fest entschlossen, eben alle zwei Jahre eine Biennale mit solchen "Pocket-Klassikern" in Neu-Ulm zu machen. Da gäbe es etliche, die man einladen könnte, so bekannte Könner wie Bernd Kohlhepp (hat uns sein Mitwirken bereits zugesagt), Bernd Lafrenz (angefragt), Uli Böttcher (angefragt), "Helge & das Udo", Christian Helmholtz oder
Matthias Quast und viele andere, Solisten und Ensemble, welche Klassiker im Kleinformat auf der Pfanne haben.
Die jeweiligen Programme sollten schon abendfüllend sein, aber eben nicht in Originalbesetzung, sondern mit maximal drei Akteuren, lustig oder ernst, parodistisch oder "nur" gestrichen ...
Unseres Wissens gibt es ein solches Festival noch nicht in D.
"Riese & Ko" sind im Gespräch zum Beispiel mit der Innenstadt-Initiative "Wir in Neu-Ulm" (WIN) und mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt Neu-Ulm, Bernd Neidhart, weil dieses Festival der Pocket-Klassiker nicht nur im Theater, sondern an verschiedenen Orten in der Stadt laufen soll, in leerstehenden Läden, in einem Fitness-Studio - wo immer man die Bretter, die Pfosten aufschlagen kann.
Während noch überlegt wird, ob die Sache en block (vier Tage) oder auf zwei aufeinander folgenden Wochenenden (à drei Tage) laufen soll, ist klar:
Es wird ein Pocket-Klassiker-König gekürt.
Dazu wird es eine Jury geben.
Außerdem wird ein Publikumspreis vergeben.
Vorschläge, wer da auftreten könnte, werden vom Theater genauso jetzt schon auf allen möglichen Kanälen gesammelt, wie Bewerbungen angenommen werden. Die email-Adresse:pocket-klassiker-biennale (at) online.de. Informationen: 0731 55 34 12.













