(openPR) Wo fangen Vorurteile an? Und was können Jugendorganisationen vor Ort tun, um Demokratie zu stärken? Diesen Fragen gehen junge Erwachsene aus ganz Europa und Nahost während der Internationalen Sommerschule vom 03. – 10.07.2011 in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein nach.
Werneuchen, 1. Juli 2011. Wie ist das gesellschaftliche Verhältnis von Mehr- und Minderheiten - wie werden sie von wem definiert? Welche Rolle spielt gesellschaftliche Ausgrenzung und wo fangen Vorurteile an? Und: Was können Jugendorganisationen vor Ort tun, um Demokratie zu stärken? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt auf der Internationalen Sommerschule vom 03. – 10.07.2011 in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein. „Wir wollen uns in verschiedenen Workshops erarbeiten, was die Ursachen von Rassismus und Vorurteilen sind und wie Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung von Demokratie vor Ort aussehen können“, sagt Tim Scholz, Leiter des Seminars und Bildungsreferent der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein.
Zahlreiche Organisationen aus den verschiedensten Ländern Europas und Nahost werden vertreten sein. Hinterfragt wird, wo Ausgrenzung anfängt, wie sich die jeweiligen Länder politisch unterscheiden und welche verschiedenen Konzepte vor Ort greifen müssen. Dabei geht es auch um Bildungskonzepte zur Stärkung von Demokratie. „Die Organisationen initiieren im Seminar Projektideen, die im Anschluss vor Ort umgesetzt werden“, sagt Scholz. Die Ergebnisse werden evaluiert, auch eine Exkursion nach Berlin ist geplant, schließlich können die SeminarteilnehmerInnen selbst nach Seminarende gemeinsam weiter diskutieren – so zum Beispiel über den Film „The blue eyed“, der an einem Filmabend in der Bildungsstätte gezeigt wird und klassische Vorurteile und Ausgrenzungspraktiken abbildet. „Insgesamt wollen wir im Seminar das Verständnis für die jeweilige Position des anderen stärken. Demokratische Strukturen lassen sich schließlich nur so aufbauen“.
Das Projekt wird über den Europarat finanziert







