(openPR) Kreis Warendorf übernimmt als neue Optionskommune mit Software LÄMMkom die selbständige Arbeitslosenbetreuung
Der Landkreis Warendorf hat sich für die Dortmunder Software LÄMMkom, eine der führenden Lösungen für die Sozialverwaltung, entschieden. Zum 1. Januar 2012 können damit das Jobcenter und die 13 Standorte in den Gemeinden des Kreises fristgerecht alle Leistungen nach dem SGB II ausführen. Später wird auch das Sozialamt auf die neue Software umgestellt. Alle Leistungen nach dem SGB XII und dem Pflegegesetz werden dann ebenfalls mit LÄMMkom erfüllt. Damit ist der Weg für eine einheitliche, homogene Datenhaltung, die fachübergreifende Auswertungen und Datenübermittlungen in einfacher Weise ermöglicht, geebnet.
Die voll integrierte Software sorgt für Arbeitsersparnis im Verwaltungs-alltag. So können Anschreiben, Bescheide und Textbausteine an zentraler Stelle eingestellt werden, gesetzlich vorgeschriebene Datenab-gleiche, Kennzahlenauswertungen und individuelle Evaluationen durchgeführt sowie auf Mehrfacheingaben und doppelte Daten verzichtet werden. Leistungs-, Unterhalts-, Widerspruchssachbearbeiter, Fallmanager und Controller arbeiten mit dem gleichen Datenbestand und sind durch automatische Aktualisierungsroutinen stets auf dem aktuellsten Stand der Dinge. Eine konsequente Benutzerführung und logische Abläufe sorgen für eine einfache Handhabung und größtmögliche Ergonomie. Neben der Leistungserbringung bilden umfangreiche Funktionen zum Erstellen und Fortschreiben von Zielvereinbarungen und Hilfeplänen, eine vollständige Falldokumentation, umfassende Profiling-, Matching- und Vermittlungsmög-lichkeiten sowie das neue Maßnahmenmanagement in LÄMMkom ein großes Handlungsrepertoire für die zuständigen Mitarbeiter.
Lämmerzahl kann bei den Umstellungsarbeiten auf seine langjährige Erfahrung vertrauen. Schon 2005, als die ersten Optionskommunen gegründet wurden, gelang es dem Unternehmen, alle übernommene Projekte fristgerecht und erfolgreich durchzuführen. Um einen reibungslosen
Übergang der Leistungserbringung zu gewährleisten, arbeitet der Kreis Warendorf mit den beteiligten Partnern in Lenkungs- und Arbeitsgruppen zusammen. Im Umstellungsprozess müssen u.a. der Personal-, Sachmittel- und Hardwareübergang von der BA an den Kreis, Aktenübergaben, der Umgang mit Einnahmen und Forderungen sowie die Datenübermittlung
aus A2LL, Verbis und den übrigen angebundenen Verfahren strategisch koordiniert und operativ gesteuert werden. In die neue Software werden Teilbestände der Daten automatisch migriert, während andere manuell eingepflegt werden – eine Erfassungsarbeit, die sich lohnt, wenn Fehler in Form von „Karteileichen“ vermieden werden sollen.
Für die Übernahmen aus den Altverfahren (z.B. AKDN Sozial) steht ein Schnittstellenbaukasten in LÄMMkom zur Verfügung, mit dem auch die bidirektionale Anbindung des doppischen Finanzverfahrens (newsystem kommunal) durchgeführt wird. Ein gesichertes Anmeldeverfahren, das 4-Augen-Prinzip und umfangreiche Plausibibilitätskontrollen bilden wichtige Eckpfeiler gegen mißbräuchlichen Umgang mit sensiblen Daten und Geldauszahlungen.
Als erstes datenschutz-zertifiziertes Softwareunternehmen der Sozialver-waltung beweist Lämmerzahl darüber hinaus seine Qualität durch das Testat der Gemeindeprüfungsanstalt BW und das Zertifikat nach DIN/IEC 27001. Sie bescheinigen unter anderem den ordnungsgemäßen Ablauf aller finanz-kritischer Softwareprozesse und die sicherheitstechnisch einwandfreie Datenauslagerung im Hochsicherheitsrechenzentrum.


