(openPR) Pünktlich zum Start der FIFA Frauen-WM verleihen die Klima-Hotels ihr Klima-Verdienstkreuz der Aktion Green Goal. Dies ist das Umweltprogramm der FIFA Frauen-WM 2011, das die Umweltauswirkungen eines solchen Großereignisses erfasst und Maßnahmen entwickelt, Umweltschäden zu vermeiden oder zu reduzieren. Dabei helfen neun Bausteine.
Der erste Baustein ist die klimafaire WM. Es sollen möglichst viele Umweltbelastungen vermieden oder sonst größtenteils reduziert werden. Außerdem soll CO2, das nicht vermieden werden kann, in Klimaschutzprojekten kompensiert werden.
Als zweiter Baustein soll die Gesamtenergie, die für dieses Großevent benötigt wird, gesenkt werden. Der Energiebedarf eines Stadions bleibt weiterhin sehr hoch, deshalb sollen auch regenerative Energien verwendet werden. Dabei ist es das Ziel, diese unterschiedlichen Energieformen auch nach der WM noch weiterhin in den Stadien anzuwenden.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Wasser. Dies wird hauptsächlich zur Bewässerung des Rasens benötigt, aber auch das Wasser zum Duschen darf bei einer WM nicht unterschätzt werden. Das Ziel ist es, all dieses Wasser zu reduzieren und Abwasserbelastungen zu vermeiden.
Der fünfte Baustein ist Abfall, der natürlich bei einem solchen Großevent in Massen anfällt. Um diesen zu reduzieren wollen die Veranstalter auf Mehrwegsysteme setzen, den Papierverbrauch reduzieren und auf richtige Mülltrennung achten.
Zwei weitere Bausteine sind Mobilität und Catering für die Besucher. Auch dieses soll möglichst umweltschonend gestaltet werde.
Die zwei letzten Bausteine sind die Besucher zu sensibilisieren und starke Partner zu finden, um diese ganzen Vorhaben auch in die Praxis umzusetzen. Vor allem die Kommunikation an die Besucher ist wichtig, denn nur wenn auch jeder mitmacht, kann diese Weltmeisterschaft umweltfreundlicher werden.
Hinter den Klima-Hotels Deutschland stecken Gastgeber, die ihre CO2-Emissionen ökologisch und ökonomisch optimiert haben, zum Beispiel durch konsequentes Energiesparen, und sich zu weiteren Klima-Schutzmaßnahmen verpflichtet haben. Zudem hat jedes der bundesweit neun Klima-Hotels die unvermeidliche Restmenge an Kohlenstoff, die innerhalb eines Jahres entsteht, durch einen CO2-Fußabdruck ermittelt und durch kontrollierte und zertifizierte Projekte kompensiert. Somit bieten Klima-Hotels ihren Gästen einen klimaneutralen Aufenthalt, ohne als Gast auf irgendetwas verzichten zu müssen.
Viabono hat dazu in Kooperation mit CO2OL, einer erfahrenen Beratungs- und Dienstleistungsagentur für betrieblichen Klimaschutz, einen CO2-Rechner für das Gastgewerbe erarbeitet. Damit lassen sich „CO2-Fußabdrücke“ für den Betrieb einfach und schnell erstellen sowie der durchschnittliche CO2-Emissionswert je Übernachtung und Gast ermitteln. Die errechneten Werte können mittels anerkannter Klimaschutzzertifikate aus einem zertifizierten Aufforstungsprojekt nach CarbonFix Standard oder im Rahmen eines auf Energieeffizienz und Entwicklung erneuerbarer Energien ausgerichteten Gold-Standard-Projektes kompensiert werden.



