(openPR) Nach Arbeitnehmerfreizügigkeit folgt starkes politisches Bekenntnis
Schwedt/Oder, 22. Juni 2011 – Das an der Grenze zu Polen gelegene Investor Center Uckermark (ICU) unterstützt das erneuerte Bekenntnis der Bundesregierung zum osteuropäischen Nachbarn. „Durch die Annäherung an Polen und die Verknüpfung unternehmerischer Interessen beider Seiten wird der Grenzraum zunehmend aufgehoben. Dadurch kann ein einheitlicher Wirtschaftsraum entstehen, der eine große Chance für die Region ist“, erläutert Silvio Moritz, Geschäftsführer des ICU. Der Wille zur Zusammenarbeit sei sowohl in der Uckermark als auch in Polen vorhanden, konkrete Zusammenarbeit gebe es seit langem.
Gemeinsam mit der ICU unterstützt und begleitet z.B. das Service- und BeratungsCentrum der Pomerania die Unternehmen bei der Aufnahme grenzüberschreitender Aktivitäten. Die wirtschaftlichen Interessen der uckermärkischen Unternehmer in Polen sind vielfältig und reichen von der Suche nach Produktionsstätten, der Fertigung bestimmter Einzelteile über den Vertrieb im Nachbarland bis hin zur Gründung eigener Firmenstandorte.
Eine besondere Dynamik ist derzeit u.a. in den Bereichen Erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft und der grenzüberschreitenden Arbeitsvermittlung zu vermerken. Deutsche Unternehmen suchen nicht nur nach polnischen Fachkräften, sie entwickeln auch neue Standorte in Polen. Auf diese Weise werden Fachkräfte auf beiden Seiten der Grenzregion gebunden.
Bereits mit dem Erlass zur Arbeitnehmerfreizügigkeit vom 1. Mai 2011 wurde der deutsche Arbeitsmarkt für Bürger aus den osteuropäischen Staaten geöffnet. Die Unternehmen der Uckermark sehen auch die Chancen, die sich mit den gut ausgebildeten Fachkräften aus dem Nachbarland eröffnen.
Die erste deutsch-polnische Kabinettssitzung fand am Dienstag, den 21. Juni, als Höhepunkt des Programms zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit in Warschau statt. Im Zuge des Treffens unterzeichneten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk eine Erklärung zum Nachbarschaftsvertrag, die das Verhältnis beider Länder weiter stärken und unter anderem mehr wirtschaftliche Kooperationen ermöglichen soll.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
http://www.ic-uckermark.de/.
















