(openPR) Bad Berleburg - Die Ursachen sind vielfältig, die Zahl der Betroffenen geht allein in Deutschland in die Millionen. Doch die Krankheit ist selbst bei Ärzten häufig unbekannt: Lymphödem heißt das chronische Leiden, bei der sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Dadurch kann es zunächst zu schmerzhaften Spannungen und im schlimmsten Fall zu unförmigen verhärteten Schwellungen kommen. Beim V. Wittgensteiner Lymphtag in Bad Berleburg trafen sich Experten und Betroffene zur Fortbildung und zu einem regen Informationsaustausch. Das Fazit der Veranstaltung: Grund zum Jubeln gibt es noch nicht, aber einige viel versprechende Ansätze.
So wie Monika S. geht es vielen. Nachdem die attraktive 28-jährige vor fünf Jahren bei einem Stadtbummel umgeknickt war, schwoll das ganze Bein stark an. Ihr Hausarzt vertröstete sie zunächst mit Salben und dann mit Entwässerungstabellen. Als der Erfolg ausblieb, begann ihre Odyssee durch deutsche Arztpraxen. „Erst beim 3. Versuch bekam ich überhaupt die richtige Diagnose: Lymphödem. Aber leider immer noch die falsche Therapie“, so Monika S.
Doch gleichgültig ob sich das Lymphödem anlagebedingt spontan, nach einem Unfall oder einer Operation, in den Beinen oder auch den Armen ausbildet, die Behandlung ist ebenso einfach wie bewährt: Komplexe Physikalische Entstauungstherapie oder kurz KPE heißt die Therapie der Wahl, bei der zunächst per Manueller Lymphdrainage das Gewebe entstaut wird. Damit sich nicht sofort wieder Flüssigkeit ansammelt und der Lymphabfluss angeregt wird, heißen die nächsten Schritte Bewegungs- und Kompressionstherapie. Und zwar mit maßgefertigten flachgestrickten Kompressionsstrümpfen (z.B. JOBST® Elvarex). Klingt einfach, aber „rund 90 Prozent aller Lymphödem-Patienten sind noch immer falsch- oder unterversorgt“, weiß Alexandra Müller, von BSN-JOBST, Deutschlands Marktführer in der lymphologischen Kompressionsversorgung.
Die Empfehlung der angereisten Experten in Bad Berleburg hieß deshalb: Am besten gleich auf ausgewiesene Spezialisten setzen. Und die müssen Hand in Hand arbeiten. Angefangen bei dem behandelnden Arzt über den Physiotherapeuten für die Manuelle Lymphdrainage bis hin zum Sanitätshaus für die passgenaue Kompressionsversorgung.
Kein Wunder, dass der Andrang auf die „BSN-JOBST Infobörse“ in Bad Berleburg groß war. Denn hier bot sich erstmalig die Chance, schnell und unkompliziert Kontakte zwischen Patienten, Therapeuten, Sanitätshäusern und Ärzten zu knüpfen.
Wer nach guten Kontakten in seiner Nähe sucht, sollte nach einem qualifizierten „Beratungs-Zentrum-Lymphologie“ Ausschau halten. Sanitätshäuser mit diesem Zertifikat stehen nicht nur für ausgewiesene Kompetenz bei der Kompressionsversorgung. Sie arbeiten auch vernetzt mit den anderen Experten zusammen. Mehr Informationen sowie Adressen von qualifizierten Experten einfach per Postkarte anfordern unter BSN-JOBST, Beiersdorfstr. 1, 46446 Emmerich.
Quelle: V. Wittgensteiner Lymphtag in Bad Berleburg unterstützt von der BSN-JOBST GmbH, Emmerich
BSN-JOBST
Beiersdorfstr. 1
46446 Emmerich
http://www.jobst.com
Pressekontakt
trio-westag public services
Anke Heiser
Kölnstraße 119
53111 Bonn







