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SCM Exit Studie: Deutlich höhere Distributionen an Investoren

21.07.200516:50 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) SCM Exit Studie: Deutlich höhere Distributionen an Investoren

2. Studie über Private Equity Realisationen 2003/2004

Zollikon/Zürich, 21.07.2005: Im Jahr 2004 haben die Distributionen an Investoren deutlich zugenommen. In den USA und Europa wuchsen die Distributionen auf insgesamt USD 57 Mrd. von denen alleine USD 49 Mrd. durch US Funds ausgeschüttet wurden - ein Zuwachs von über 50% gegenüber 2003. In Europa stiegen die Distributionen um annähernd 23%, was im Vergleich zu 2003 ebenfalls einen signifikanten Anstieg bedeutet. Diese Zahlen unterstreichen die Sichtweise der Marktteilnehmer für 2004 als ein Jahr mit guten Exits. Die zwei grössten Private Equity Firmen aus den USA haben in den vergangen 18 Monaten ihren Investoren Distributionen im Wert von USD 15,6 Mrd. ausgeschüttet. Mittlerweile zum zweiten Mal hat die SCM eine Untersuchung über die Signifikanz einzelner Arten von Exits durchgeführt, um tiefere Erkenntnisse über die Quellen der für die Distributionen relevanten Exits in der Private Equity Industrie zu gewinnen. Die jährliche Studie umfasst 160 Partnerships der Auflegungsjahre 1990 - 2004 die von 50 verschiedenen General Partnern betreut werden zu denen die SCM eine Beziehung unterhält. Die Manager haben uns erneut ihre vertraulichen Daten zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage uns eine detaillierte und gewissermassen repräsentative Auswertung der verschiedenen von den GPs in den USA und Europa gewählten Exit Strategien möglich war.



Die Kernaussagen der Studie:

- Deutliche Zunahme der Transaktionsgrössen: Die USA übernehmen mit einem Anstieg durchgeführter Exit Transaktionen um 27% und einem Anstieg der realisierten Erlöse um 290% die führende Rolle bei der positiven Entwicklung der Exit Aktivitäten. Im Vergleich hierzu stieg die Zahl der Exit Transaktionen in Europa nur moderat um 13%, während bei den Erlösen ebenfalls eine überdurchschnittliche Steigerung von 74% verzeichnet wurde. Dies lässt den Schluss zu, dass neben der gestiegenen Zahl der Transaktionen insbesondere die Transaktionsgrössen gegenüber 2003 deutlich zugenommen haben.
- Neues Rekordniveau für US Buyout Exits: Die amerikanischen Exit Aktivitäten wurden durch die Buyout Firmen angeführt deren Realisationen durch einen Zuwachs von 365% gegenüber 2003 ein neues Rekordniveau erreichten. Die Erlöse im Bereich Venture stiegen um 142%.
- Belebte Exit Aktivitäten in Europa: Die Erlöse aus Exit Transaktionen in Europa stiegen im Buyout Segment um 75% und im Venture Capital Segment um 73%.
- Verkäufe an industrielle Investoren in den USA wichtigster Exit Kanal: In den USA stellt der Verkauf von Portfoliounternehmen an industrielle Investoren mit 30% der Transaktionen und 55% der Erlöse die wichtigste Exit Variante dar. In Europa liegt die Anteil dieser Transaktionen bei 27% und die Erlöse bei 26% des Gesamtvolumens.
- Secondary Buyouts in Europa der wichtigste Exit-Kanal: Den stärksten prozentualen Zuwachs bei der Anzahl der Transaktionen haben mit 41% die Secondary Buyouts zu verzeichnen, gemessen an den Erlösen sind diese Transaktionen mit 28% Anteil in 2004 der wichtigste Exit Kanal in Europa. Im Gegensatz hierzu ist die Zahl der Secondary Buyouts in den USA um 25% zurückgegangen.
- Starke Zuwächse bei Rekapitalisierungen in Europa: Während in Europa die Rekapitalisierungen Rekordzuwächse von 28% zu verzeichnen hatten, die zu einer Erhöhung des Anteils dieser Transaktionen auf 29% aller Transaktionen führten, repräsentieren die daraus generierten Erlöse nur 16% der Gesamterlöse. Der Zuwachs in den USA fiel mit 7% deutlich geringer aus und resultiert in 10% aller Transaktionen sowie 13% aller Erlöse.
- Wieder mehr IPOs und Verkauf von börsenkotierten Aktien: Insgesamt 27% aller Erlöse aus Exit Transaktionen wurden in Europa durch IPOs und den Verkauf von börsenkotierten Aktien im Anschluss an die lock-up Periode erzielt. In den USA waren es 21%. Betrachtet man ausschliesslich die Exits im Bereich Venture Capital so zeigt unsere Auswahl einen 42%-tigen Anteil bei den Erlösen aus diesen Transaktionen in den USA im Vergleich zu 29% in Europa. Obwohl die IPO Aktivitäten in Europa denen in den USA noch immer hinterherhinken sind zumindest erste Anzeichen einer Verbesserung der Situation in Europa zu erkennen.
- Abschreibungen deutlich rückläufig: Mit dem festzustellenden Rückgang der Zahl der Abschreibungen über alle Regionen von insgesamt 16% ist die SCM sehr zufrieden. In Europa sank die Zahl der Abschreibungen um 23% und steht wertmässig für 3% aller Exits. In den USA reduzierte sich die Zahl der Abschreibungen um 12% und steht damit wertmässig für 4% aller Exits.

Es zeigt sich somit, dass die Exit Aktivitäten der durch die SCM ausgewerteten Manager im Vergleich zu 2003 signifikant zugenommen haben. Insbesondere die Aktivitäten der von der SCM beobachteten europäischen Funds lagen deutlich über den von der EVCA berichteten Durchschnittswerten.

Ausblick 2005: Weitere Steigerung der Exit Aktivitäten erwartet.

Basierend auf den Realisationen die von der SCM in den Portfolios ihrer Kunden während der ersten 5 Monate des Jahres 2005 verzeichnet wurden, glaubt die SCM an ein weiteres Jahr mit guten Realisationen. Im Vergleich zu den ersten 5 Monaten des Vorjahres haben die Distributionen nochmals um ca. 5% zugenommen. Für Europa erwartet die SCM eine weitere Zunahme der Bedeutung von secondary Transaktionen gegenüber Rekapitalisierungen, wohingegen in den USA Verkäufe an industrielle Investoren bezogen auf Anzahl und Grösse die wichtigste Transaktionsart bleiben dürften.

Auf diesen Erkenntnissen basierend und auch unter Berücksichtigung einer möglicherweise geringeren Verfügbarkeit von Mitteln für ein Leverage erwartet die SCM ein gegenüber 2004 noch einmal besseres Jahr für Exits, sofern die amerikanische Wirtschaft ihren Wachstumspfad nicht verlässt und keine politischen Schocks die globalen Märkte negativ beeinflussen. Der aktuelle Trend erlaubt nach Ansicht von SCM die Schlussfolgerung, dass die Distributionen der Private Equity Industrie im laufenden Jahr die USD 60 Mrd. Grenze übersteigen werden. Dies wäre das zweitbeste Ergebnis seit 1990.

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:
Dr. Stefan Hepp, CEO, Telefon: +41 (0) 43 499 49 49 oder
Ralph Aerni, Head of Private Equity, Telefon: +41 (0) 43 499 49 49

Oder kontaktieren Sie uns über E-Mail

Das Unternehmen
Die SCM Strategic Capital Management AG Zollikon (Schweiz) wurde 1996 gegründet und stellt Management- und Beratungsdienstleistungen für institutionelle Anleger beim Aufbau von Private Equity und/oder Real Estate Programmen zur Verfügung. Die SCM betreut über CHF 4 Mrd. Kundenvermögen und zählt damit zu den wichtigsten Kapitalgebern für Real Estate und Private Equity Funds mit einem nachweisbaren Zugang zu den weltweit führenden Managern dieser Anlageklassen.

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