(openPR) Pressemitteilung
Initiator „Gesellschaft für Ausgleich und Verständigung im Kaukasus“ e.V.
will Aufmerksamkeit für Kaukasus-Region stärken und Dialog fördern.
In diesem Sommer ist in Berlin eine besondere Ausstellung zu erleben, die zugleich als kultureller Genuss und Signal der Dialogbereitschaft verstanden werden kann.
„3 x Heimat Kaukasus“
Die Ausstellung ist die erste Veranstaltung seit dem russisch-georgischen Krieg 2008, bei der abchasische, georgische und russische Künstler zu einem gemeinsamen Kunstprojekt zusammenfinden. Die Sprache der Kunst erweist sich wieder einmal als Brücke und völkerverbindendes Medium.
Der Initiator der Ausstellung, die neu gegründete „Gesellschaft für Ausgleich und Verständigung im Kaukasus“ (GAViK) e.V mit Sitz in Berlin, will damit einen Beitrag leisten, die Aufmerksamkeit in Deutschland für die Kaukasus-Region zu stärken und den Austausch zwischen den unterschiedlichen Völkern und Gruppen der Region sowie Interessierten in Europa zu verbessern.
Viele erinnern sich noch, wie der russisch-georgische Krieg im Schatten der
Olympischen Spiele 2008 zu einer internationalen Krise mit globalen Implikationen eskalierte. Der Streit um Abchasien/Georgien und Süd-Ossetien/Georgien ist ein bis heute vor sich hin glimmender Konfliktherd. Mittlerweile sind Bestrebungen aller Seiten in der Region sichtbar, die Konflikte nicht erneut anzuheizen. Auch mit Blick
auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind erste vorsichtige
Bemühungen um Entspannung zu registrieren.
Die „Gesellschaft für Ausgleich und Verständigung im Kaukasus“ e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Prozess von Entspannung, Dialog, gesellschaftlicher und politischer Vernetzung in der Region aktiv zu fördern. Sie will Räume und Gelegenheiten schaffen, bei denen Angehörige der unterschiedlichen Völker und Länder der Kaukasus-Region miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsame Interessen definieren. Ziel ist es darüber hinaus, die europäische Öffentlichkeit für die Bedeutung einer umfassenden Entspannungspolitik für den Kaukasus zu sensibilisieren.
Die Ausstellung „3 x Heimat Kaukasus“ soll dafür ein Zeichen setzen.
Gezeigt werden Werke von drei Künstlern aus Abchasien/Georgien: des international renommierten Malers und Grafikers Adgur Dsidsaria (geb. 1953), der heute Vorsitzender des abchasischen Künstlerverbandes ist, Arbeiten der renommierten Porträtmalerin Diana Vouba (geb. 1958) und des in Deutschland ansässigen Wladimir Schengelaja (geb. 1949).
Vertreten sind außerdem zwei in Deutschland erfolgreiche Georgier der jüngeren Generation: Liana Nakashidze (geb. 1968) und Mirian Japaridze (geb. 1969). Zu den in Deutschland und international bekannten Künstlern zählt auch der in der Kaukasus-Region geborene Russe Igor Oleinikov (geb. 1968).
Die „Gesellschaft für Ausgleich und Verständigung im Kaukasus“ e.V. stellt mit dieser Ausstellung erstmals ihr Engagement vor und hofft auf eine interessierte Öffentlichkeit in Kultur, Politik und Wirtschaft.
Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre.











