(openPR) In Deutschland liegt der durchschnittliche Profit eines Dentallabors im Zeitraum 2002 bis 2010 bei maximal. 20 % des Umsatzes bzw. bei 68.000 €. Die weltweite ökonomische Krise der letzten Jahre zwingt die Dentalindustrie zu einer Preisreduktion der Versorgungsleistungen, so daß eine Preiserhöhung zur Ertragsverbesserung ausscheidet. Billigimporte und Dentaltourismus verstärken diesen Trend zusätzlich. Im gleichen Zeitraum liegen die Kosten nahezu konstant bei ca. 70 % des Umsatzes. Eine Profitsteigerung ist daher nur durch eine Reduktion der Kosten möglich. Die Konstanz der Kosten über den kompletten Beobachtungszeitraums bis heute zeigt, dass neue Wege zur Kostenreduktion eingeschlagen werden müssen. Personalkosten machen nahezu 50 % der Gesamtkosten aus und 19 % entfallen auf Materialkosten. 1
Um also eine Steigerung des Profits zu erreichen muss Handarbeit durch Maschinenarbeit ersetzt werden und es müssen neue, kostengünstige Materialien eingesetzt werden. Mit einer zusätzlichen Konzentration des Leistungsspektrums des Dentallabors auf hochqualitative Arbeiten wie den implantatgetragenen Zahnersatz, der nur in enger Kooperation zwischen Zahnarzt und Zahnlabor hergestellt werden kann wird der Arbeitsplatz Deutschland langfristig gesichert und der Profit erhöht.
Mit einer Zeitreduktion einer implantologischen Versorgungsleistung sowohl im Dentallabor als auch in der Zahnarztpraxis von 50 % und der Weitergabe der damit verbundenen Kostenreduktion liegt die Zuzahlung eines Patienten zu einem Einzelimplantat in der gleichen Größenordnung wie die für eine dreigliedrige Brücke. Diese 50 % Kostenreduktion war der Leitfaden für die von Laserdenta während der letzten sechs Jahre selbstentwickelten und produzierten Hard- und Softwarekomponenten ihres offenen CAD/CAM Systems. Laserdenta verfügt heute über einen fünfachs Laserscanner, vierachs- und fünfachs-Fräsmaschinen, einen Sinterofen und eine CAD Software, die ebendieses Ziel erreichen.
Als Abrundung des Produktspektrums wird in 2011 noch ein selbstentwickelter Intraoralscanner zur rein digitalen Zahnersatzproduktion von Einzelkronen/Implantaten folgen. Schlüsselfaktor dieser Preisreduktion ist das CAD Modul für bohrlehrengestütze Implantation durch optimale Vorplanung durch die Überlagerung röntgenographischer (CT) Daten und optischer Scandaten. Die bohrlehrengestützte Implantologie ist
? minimal invasiv.
? Sie verhindert die Beschädigung des Nervenkanals/Sinusbogens wärend der Operation,
? sie vergrößert die Einheilchancen und Lebensdauer eines Implantats durch optimale Positionierung nach der occlusalen Kräfteverteilung und
? sie ist die Grundlage eines hochästhetischen Zahnersatzes durch optimale Platzierung unter der Brücke.
Mit dem Laserdenta Implantat Modul können Labore Ihren Zahnärzten, die zurzeit noch nicht selbst implantologisch arbeiten, Hilfsmittel in die Hand geben, um selbst in diesem Bereich der Dentalindustrie tätig zu werden.
Wie oben beschrieben zwingt die ökonomische Situation ein Dentallabor zur Integration eines CAD/CAM Systems. Nur welches ist das richtige System für ein kleines bis mittleres Dentallabor? Mit dem System muss die gesamte Arbeit von heute erledigt werden können und darüber hinaus muss aber auch die Arbeit von Morgen – der implantatgetragene Zahnersatz – produzierbar sein, da die hohen Investitionskosten in den nächsten fünf Jahren nicht doppelt auftreten dürfen.
Die Laserdenta Philosophie ist einfach – Entwicklung und Produktion im Hause, alles „Made in Germany“. Heute existiert eine Reihe von dentalen CAD/CAM Systemanbietern, die jedoch meist zugekaufte Produkte zu einem Gesamtsystem assemblieren. Diese sind mehr oder weniger gut für die aktuelle Arbeit einsetzbar, aber sie sind nicht vorbereitet für die Arbeit von Morgen. Dies beginnt mit dem Scanner, der in der Lage sein muss ein ungesägtes Modell mit einer Genauigkeit von 20 um auf dem gesamten Scanbereich zu digitalisieren. Dazu ist die wirkliche physikalische Fünfachsigkeit eines Scanners notwendige Voraussetzung. Für einen Zahnersatz mit unterschiedlichen Einschubrichtungen - wie es bei implantologischen Arbeiten meist der Fall ist – ist eine Fünfachs-Fräsmaschine notwendig. Allein diese beiden Voraussetzungen reduzieren das Anbieterspektrum drastisch. Laserdenta bietet als einziger Hersteller ein komplett offenes CAD/CAM System an, das ein Labor in die Lage versetzt Ihren Kunden bohrlehrengestützte Implantation anzubieten, so dass der damit verbundene Profit im Labor selbst bleibt und der Deckungsbeitrag steigt.
Der Arbeitsablauf für die bohrlehrengestützte Implantation beginnt mit dem ersten Besuch eines Patienten beim Zahnarzt. Dort wird entweder ein Abdruck des Ober- und Unterkeifer des Patienten erzeugt oder der Zahnarzt digitalisiert mit dem Intraoralscanner die aktuelle Kiefersituation des Patienten. Anschließend wird mit einem CT Scanner eine röntgenographische Schnittebenendarstellung (Dicom Bilder) des Kiefers erzeugt. Mit diesen Daten erzeugt das Labor in enger Kooperation mit dem Zahnarzt (der für die Plazierung des Implantats im Kiefer verantwortlich ist) einen provisorischen Zahnersatz und eine Bohrlehre zur Plazierung des Implantats im Kieferknochen des Patienten an der vorgeplanten Stelle und in der vorgeplanten Tiefe. In Abbildung 1 wird der optische Scan, der extrahierte Nervenkanal des Unterkiefers und das nach dem modelierten Zahnersatz vororientierte Implantat dargestellt. In Abbildung 2 erkennt man die endgültige Implatatlage durch Optimierung nach der Knochensubstanz des Patienten und die danach optimierte Lage des Zahnersatzes, der direkt in das Implantat eingeschraubt wird. Die reduzierte Krone dient hierbei gleichzeitig als „individuelles Abutment“ und als Unterkonstruktion des Zahnersatzes, was zu einer drastischen Kostenreduktion führt. In diesem Beispiel besitzt das Implantat kein Emergenzprofil, so daß die reduzierte Krone aus Zirkon gefertigt werden muß. Bei Verwendung eines Implantats mit Emergenzprofil kann auch das Laserdenta Best Material als Unterkonstruktion verwendet werden. Das Laserdenta Best Material ist ein glasfaserverstärktes Composite Material. Durch die gezielte Anordnung der Glasfasern im Material wird eine extrem stabile, dabei jedoch flexible Unterkonstruktion für große Brücken und reduzierte Kronenabutments erreicht. Abbildung 3 zeigt die erzeugte Bohrlehre. Das Provisorium und die Bohrlehre sind für den zweiten Patientenbesuch in der Zahnarzrpraxis vorbereitet. Der Zahnarzt implantiert mit Hilfe der Bohrlehre das Implantat. Nach der Wundversorgung wird für die Einheilzeit des Implantates das Provisorium eingesetzt. Der Patient verläßt also bereits nach dem zweiten Zahnarzttermin die Praxis mit „Zähnen“. Während der Einheilphase wird im Labor die endgültige Prothese gefertigt und anschließend in der dritten Sitzung eingesetzt. Die bohrlehrengestützte Implantologie reduziert also sowohl die Produktionszeit im Labor als auch die Stuhlzeit beim Zahnarzt um mehr als 50 %. Mit einem wettbewerbsfähigem Implantat und dem Laserdenta System ist eine 50 % Kostenreduktion bei der Implantatversorgung der Stand von heute.












