(openPR) Software LÄMMkom fristgerecht in der Jugendhilfe eingeführt
LK Göppingen. Der Stauferkreis arbeitet seit Ende Mai mit der Dortmunder Software LÄMMkom erfolgreich im Produktivbetrieb. Mit der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und dem Unterhaltsvorschuss sind damit die ersten Fachbereiche auf eine der führenden Softwarelösungen der Sozialverwaltung fristgerecht umgestellt worden. Die übrigen Jugendhilfe-Bereiche folgen im zweiten Halbjahr 2011. Das Dortmunder Softwarehaus Lämmerzahl hatte mit seiner Anwendung LÄMMkom das Altverfahren Prosoz 14classic (Recos) der Firma Prosoz Herten abgelöst.
Eltern und Kinder aus den 38 Städten und Gemeinden Göppingens erhalten nun zügig Förderungen aus der Jugendhilfe. Denn die Sachbearbeiter des Jugendamtes arbeiten mit einer zentralen Datenbank und einer einheitlichen Benutzeroberfläche in allen Teilbereichen des SGB VIII. Eine schnellere und medienbruchfreie Kommunikation unter Mitarbeitern sorgt dafür, dass nach Abschluss aller Einführungsarbeiten eine übergreifende Gesamtbetreuung mit finanziellen Hilfeleistungen und Betreuung durch den Sozialen Dienst möglich wird. Dem zuständigen Sozialpädagogen stehen dann mit einem Mausklick alle erforderlichen und datenschutzrechtlich abgesicherten Informationen zum konkreten Fall zur Verfügung, genauso wie der Leistungsabteilung und anderen Bereichen. Die organisatorisch getrennten, aber partiell zusammenarbeitenden Fachbereiche finden auf diese Weise eine engere Verzahnung. Gerade in Bereichen wie der Früherkennung und dem Kinderschutz kann das für das Wohl der betreuten Personen ausschlaggebend sein.
Lämmerzahl hat mit seinem GPA-Testat der Gemeindeprüfungsanstalt B-W zudem nachgewiesen, dass alle Finanzabläufe in der Software ordnungsgemäß ablaufen. Kommunen bundesweit gibt das Testat die nötige Sicherheit, die erforderlich ist beim Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten.
Externe Beratungsstellen und Einrichtungen können über die in LÄMMkom integrierte neue Anbieterdatenbank angebunden werden. Detaillierte Beschreibungen zu Angeboten und verfügbaren Plätzen, Preisen sowie Ausstattungs- und Personalstrukturen sind dann genauso einsehbar wie die Auswahl- und Vermittlungslisten. Sortiert nach Kosten- oder Angebotskriterien, ermöglichen sie ein gezieltes Matching für jeden Fall. Jeder Hilfsbedürftige erhält so die Betreuungsleistung, die genau auf seine Bedürfnisse passt und damit den größten Erfolg für eine gesunde Entwicklung verspricht.
Auswertungen werden nach individuellen und gesetzlich vorgeschriebenen Parametern vorgenommen, teils frei konfiguriert und per Schnittstelle an das statistische Landesamt Baden-Württemberg übermittelt. Das interne Berichtswesen und die Jugendhilfeplanung profitieren von den exakten Daten, indem genaue Aussagen über vorhandene und geplante Mittel, über auszubauende Strukturen und verbesserungswürdige Abläufe getroffen werden können.
Von der Leistungsberechnung in allen Teilbereichen bis zu den Zahlungen und Buchungen, von der chronologischen Abbildung eines Fallverlaufes bis zu Hilfeplanverfahren und –fortschreibungen, vom Profiling bis zur konkreten Vermittlung in geeignete Betreuungseinrichtungen oder Pflegefamilien stehen dem Landkreis Göppingen nun alle Funktionen für die Erfüllung des SGB VIII zur Verfügung.











