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Mehr Ressourceneffizienz bei der Herstellung chemischer Erzeugnisse

08.06.201114:13 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Mehr Ressourceneffizienz bei der Herstellung chemischer Erzeugnisse
Winzige Kohlenstoffröhrchen könnten eine kostengünstige und umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Katalysatoren bieten. (Fo
Winzige Kohlenstoffröhrchen könnten eine kostengünstige und umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Katalysatoren bieten. (Fo

(openPR) Leverkusen, 08.06.2011. Ein Großteil der Produkte des täglichen Lebens wird von der chemischen Industrie hergestellt. Über 80 Prozent dieser Chemieerzeugnisse werden mithilfe katalytischer Prozesse produziert. Dazu zählen etwa korrosionsresistente Lacke für Autokarosserien, hocheffiziente Dämmmaterialien oder wertvolle Treibstoffzusätze. Das verleiht der Katalyse enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. Als Katalysator kommt häufig Platin zum Einsatz, das aufgrund seiner Seltenheit jedoch sehr teuer ist. Darum wird ein Katalysatorträger lediglich mit einer dünnen Schicht davon versehen. Kostengünstige und umweltschonende Alternativen zu herkömmlichen Katalysatoren bieten darum ein bedeutendes Marktpotenzial. Um es zu heben, wurde innerhalb der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Innovationsallianz Carbon Nanotubes Anfang 2011 das Projekt CarboKat gestartet.
Die Projektpartner von CarboKat arbeiten an der Entwicklung von Katalysatoren auf Basis von Kohlenstoffnanoröhren (Carbon Nanotubes, CNT). Dabei sollen CNT als Katalysator und Katalysatorträger zum Einsatz kommen. Gegenüber den bislang eingesetzten Trägermaterialien Aktivkohle und Keramik bieten sie mehrere Vorteile. CNT sind haltbarer als Aktivkohle und nicht so brüchig wie Keramik. Gleichzeitig erhalten sie die feine Verteilung des Aktivmaterials (Katalysators) aufrecht. Der Hauptvorteil liegt jedoch darin, dass CNT das Aktivmaterial bei der Katalyse unterstützen, sodass sich der Anteil kostenintensiver Edelmetalle und anderer Aktivmaterialien bei katalytischen Prozessen senken lässt. Je nach Prozess sollen herkömmliche Aktivmaterialien sogar komplett durch CNT ersetzt werden können. Die Projektpartner haben Beispielreaktionen ausgewählt, die für die Produktion von hochwertigen Basischemikalien verwendet werden. Dabei handelt es sich um die Hydrierung, die Säure-Basis-Katalyse sowie die Alkohol- und die Kohlenwasserstoffsynthese. Diese Reaktionen werden industriell in großem Maßstab genutzt. Mithilfe der Erkenntnisse aus CarboKat möchten die Projektpartner die führende wissenschaftliche und wirtschaftliche Position deutscher Katalysatorhersteller festigen und ausbauen sowie wichtige Impulse für mehr Ressourceneffizienz geben.

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