(openPR) Um die Inszenierung von konstruierter Realität im alltäglichen Kontext geht es im Werk von Stefanie Klingemann. Ausgehend vom inszenierten Selbstportrait in Form von Fotografie, Video und Performance entwickelt sie ortsbezogene Raumkonzepte, in denen sie die herkömmlichen Trennungen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Kunst und Alltag, High and Low, Original und Imitation aufhebt.
Die Ausstellung "Ahlen ist nicht New York" ist speziell für den KunstVerein Ahlen konzipiert und thematisiert die Rahmenbedingungen der Kunst. In unterschiedlichen Werkgruppen, die in New York und Ahlen explizit für die Ausstellung entstanden sind, untersucht Stefanie Klingemann die Bedeutung, die der Kontext für den Künstler, das Kunstwerk und den Betrachter hat. Wie wichtig ist der Ort für die Entstehung und die Wahrnehmung von Kunst? Welchen Einfluss übt die Umgebung auf die künstlerische Arbeitsweise, die Entwicklung und das Selbstverständnis des Künstlers aus? Welche Klischees, Normen und Erwartungen sind mit bestimmten Kontexten verbunden?
Die Ausstellung in Ahlen umfasst performative Interventionen im öffentlichen Raum, Dokumentationen von Performances, eine Serie von Fotoarbeiten sowie eine ortsbezogene Installation im Ausstellungsraum des KunstVereins.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Kuratorin: Dr. Anne Schloen, Köln
Künstlergespräch: Sonntag, den 19. Juni 2011 um 16 Uhr


















