(openPR) Alois Schüller (48), Steinmetz aus Bonn-Endenich, hat beim Grabzeichenwettbewerb der Bundesgartenschau in Koblenz drei Bronzemedaillen gewonnen. Die Jury zeichnete drei seiner individuell gestalteten Grabmale aus, die jeweils eine Geschichte aus dem Leben des Verstorbenen thematisieren. Mehr als hundert Steinmetze und Holzbildhauer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich an dem Wettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Steinmetze und der BUGA beteiligt. Die Medaillen und Urkunden wurden an Christi Himmelfahrt auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz verliehen.
„Eines der prämierten Grabmale liegt mir besonders am Herzen“, sagt Alois Schüller. „Es zeigt den Hals einer Bassgeige mit gesprungener Saite und trägt den Titel ‚Die Saite sprang, bevor das Lied zu Ende’.“ Symbolisch stellt der Steinmetzmeister damit den viel zu frühen Tod eines noch jungen Mannes dar. „Beim Stein selbst handelt es sich um eine Grauwacke aus Lindlar im Bergischen Land“, sagt Alois Schüller, der vor allem heimische Steine verarbeitet.
Ausgestellt sind Schüllers Grabmale auf der Bundesgartenschau in einer speziell für den Wettbewerb gestalteten Anlage mehrerer elliptischer Grabfelder, die Themen wie „Eheleute“, „Patchwork-Familie“ oder „gleichgeschlechtliche Partnerschaft“ gestalterisch aufgreifen. Die Anlage zeigt außerdem einen Memoriam Garten und verschiedene Grabarten wie Einzelgräber und mehrstellige Urnengräber.













