(openPR) Nürnberg. 06.05.2011. Seeding-Films versteht sich als One-Shop-Lösung in den Bereichen Film und Online-Marketing. Auf der START-Messe in Nürnberg betreute er gemeinsam mit pmk Software als XING Nürnberg BC Partner die START-Networking Area und zeigte in verschiedenen Vorträgen, wie professionelles Networking mit XING ablaufen kann.
START-Messe: 2011 waren Sie mit ihrem Unternehmen als innovativstes Start-Up nominiert. Was machen Sie besser als andere?
Arno Schimmelpfennig: Ich habe mich spezialisiert auf eine neue Art der Werbung, dem Zeitgeist des Online-Marketing geschuldet. Ich helfe aus dem vielfältigen Angebot des Web 2.0 das richtige herauszufischen, zu einem Preis, den sich mittelständische Unternehmen leisten können. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hat sich Anfang 2011 eine eigene Abteilung namens "Seeding-Consulting" gebildet, die in Zusammenarbeit mit 20 Kooperationspartnern über 19 Produktgruppen anbietet. Unser Angebot ist gezielt kundenorientiert und durchgehend transparent. Dialog, nicht Monolog, steht im Vordergrund.
START-Messe: Der Dialog mit dem Kunden?
Arno Schimmelpfennig: Mit dem Kunden und der Kunden untereinander. Nur so entsteht eine „konstruktive Unterhaltung“ im Internet, auf den Networking-Areas und Portalen. Man trägt Informationen weiter, nutzt gegenseitig seine Stärken, wodurch man sich auf dem Markt besser behaupten kann, und multipliziert damit den Werbeeffekt – Facebook ist da ja ein gutes Beispiel.
START-Messe: Wer sollte sich angesprochen fühlen?
Arno Schimmelpfennig: Mittelständische Unternehmen, die ihre Webperformance verbessern und die Möglichkeiten des neuen Internets perfekt auf sich zugeschnitten nutzen wollen. So etwa in Film, Fotografie, Präsentationen, aber auch Suchmaschinenmarketing und eben im Social Media Bereich.
START-Messe: Wo liegen die Vorteile oder auch Nachteile?
Arno Schimmelpfennig: Ein Vorteil liegt sicher in der kostengünstigen Marketing-Strategie für das werbende Unternehmen, da die Portale in der Regel kostenfrei sind. Ein Nachteil ist, dass die Netzwerke noch sehr stark im Wachsen sind, Änderungen und Erweiterung sich täglich vollziehen. Alles ist stetig im Wandel. Das gelebte Web 2.0 als Zusammenschluss gleichberechtigter Kommunikationspartner mit Vertretern der unterschiedlichsten Medienbereiche wird aber immer wichtiger, man kann es sich also als Unternehmen nicht leisten es zu ignorieren. Dieses Wachstum voranzutreiben ist zeit- und arbeitsintensiv, man muss immer am Ball bleiben.
START-Messe: Im Studium war ein Schwerpunkt bei Ihnen die Film- und Medienwissenschaft. Was interessiert Sie persönlich hier vor allem?
Arno Schimmelpfennig: Ich beschäftigte mich unter anderem mit den Qualitätsstandards für das öffentlich-rechtliche Regionalfernsehen Europas. Ein wichtiges Thema, denn Informationen brauchen eine gesicherte Basis und Recherche, ernsthafter Journalismus kostet einfach Geld – und das wollen Sender und Verlage immer weniger ausgeben.
START-Messe: Sie selbst sind ja junger Unternehmer, Gründer. Wie sind Ihre Erfahrungen?
Arno Schimmelpfennig: Junge Menschen haben, so wird behauptet, wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ihnen fehlt die Berufserfahrung, sagen die einen. Ihnen fehlt der Biss, sagen die anderen. Ich denke, es gibt auch eine andere Realität. Mein Unternehmen, Seeding-Films-Zentrum für Medienkommunikation e.K., war sechs Monate im Markt und ist als eines von Deutschlands innovativsten Unternehmen nominiert worden. Das kommt nicht von ungefähr: Gleich nach dem Studium habe ich mein Unternehmen gegründet, zehn bis 13 Stunden Arbeit täglich sind keine Seltenheit. Man muss immer das Ziel vor Augen haben, darf sich auch vor Rückschlägen oder nicht so optimale Rahmenbedingungen nicht abschrecken lassen.
START-Messe: Was heißt „nicht so optimale Rahmenbedingungen“?
Arno Schimmelpfennig: Nehmen Sie meinen Unternehmensstandort Franken. Hier gibt es schon viele Werbe- oder Marketingagenturen, aber nur wenige Einzel- und mittelständische Unternehmen, deren Budget für Werbeleistungen ausreicht. Insbesondere für den bisher größtenteils noch ungenützte Bereiche, wie Film und Online-Marketing. Es musste also ein Konzept her, dass sich auch kleine Unternehmen mein Angebot leisten konnten. Heute haben wir mittels internem Netzwerk eine One-Shop-Lösung für mediale Produkte, die auf einfache und schnelle Weise zum Kunden gelangen und effektives Marketing ermöglichen.
START-Messe: Welche Tipps können Sie Jungunternehmern geben?
Arno Schimmelpfennig: So dumm es klingen mag, aber der amerikanische Weg ist immer noch der geeignetste: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Das heißt ja nichts anderes, als dass man sich mit einem kleinen Anfang zufrieden geben und darauf aufbauen sollte. Ich habe versucht von Anfang an, keine Schulden zu machen. Ohne Darlehen ist die Gründung zwar wesentlich schwieriger, auf der anderen Seite aber übersteigen die Belastungen nicht mein begrenztes Budget. Zudem habe ich mir mit Nebenbeschäftigungen wie Nachhilfekursen, VHS-Kursen oder Vorträgen ein Einkommen gesichert. Und Vorträge bringen auch Bekanntheit – und die braucht man als Unternehmensgründer ganz dringend.










