(openPR) Witten; Ein Leben kraftvoll zubeißen zu können – insbesondere bei Menschen mit nahezu oder komplett zahnlosem Kiefer, aber auch bei Patienten, die nicht über den für den Einsatz von Implantaten nötigen Kieferknochenaufbau verfügen, lässt sich diese Wunschvorstellung oftmals nur mithilfe aufwändiger chirurgischer Eingriffe verwirklichen. Eine Vollprothese stellt jedoch für die meisten eine äußerst unbefriedigende Lösung dar. Hier bietet das vom Implantologen Drs. Guido-Jan Kisters angewandte „All-on-4/6-Konzept“ eine innovative Alternative: sicher, schonend und ästhetisch.
Bei dem „All-on-4/6-Konzept, entwickelt durch Dr. Paolo Malo für den Implantathersteller Nobel Biocare ™, handelt es sich um eine Methode zur Sofort-Versorgung des zahnlosen Kiefers, bei der eine Brücke im Unterkiefer auf nur vier, im Oberkiefer auf sechs Implanten ruht. Um knochenaufbauende Maßnahmen zu vermeiden und den chirurgischen Aufwand zu reduzieren, werden die hinteren Implantate geneigt in den Kiefer eingebracht. Die Versorgung erfolgt dann mit einer zwölf Zähne umfassenden Brücke, die fest auf den Implantaten sitzt.
Geringerer operativer, zeitlicher und finanzieller Aufwand
Bei älteren Patienten mit Knochenschwund kann die impantologische Wiederherstellung eines festen Bisses zuweilen ein langwieriger Prozess sein. Die kostengünstigere „All-on-4/6“-Variante erfordert in der Regel keinen Knochenaufbau. Innerhalb eines einzigen Tages werden die Zähne gezogen, die Implantate gesetzt. Die Brücke wird ein bis zwei Tage später fest mit den Implantaten verschraubt. Der neue Zahnersatz ist übrigens sofort belastbar. So können Patienten bereits kurz nach ihrer OP wieder essen und ohne Hemmungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Weitere Vorteile sind neben dem geringeren operativen, zeitlichen und finanziellen Aufwand die leichte Handhabung und Reinigung des Zahnersatzes.
Voraussetzungen
Grundsätzlich kann jeder mit dem „All-on-4/6“-Konzept versorgt werden. Einzige Voraussetzung ist, dass der Kiefer zahnlos und frei von Parodontose ist. Restzähne können unmittelbar vor der Implantation extrahiert werden. „Wir wollen mit der Methode insbesondere solche Patienten ansprechen, die auf der einen Seite Angst vor der Zahnlosigkeit samt Totalprothese haben, sich auf der anderen Seite aber vor großen chirurgischen Eingriffen fürchten und sich dennoch einen festsitzenden Zahnersatz zu einem fairen Preis wünschen“, erläutert der Experte für Zahnerhaltung und Knochenaufbau. „Mit modernen Hilfsmitteln wie CT-Röntgen, DVT, computergestützter 3D-Vorplanung und einer individuellen konzeptionellen Umsetzung können wir sie bestmöglich versorgen.“ Auf Wunsch kann die Behandlung auch in Vollnarkose, bzw. einem sogenannten „Dämmerschlaf“ erfolgen.







