(openPR) PETEK Business Seminar in Oberhausen, 27.05.2011
Oberhausen, 30.05.2011 – Seminarleiterin Ekaterina Arlt begeisterte am vergangenen Freitag in Oberhausen das Publikum mit Grundlagen, Strategien und praxisrelevanten Beispielen rund um das aktuelle Thema ‚Empfehlungsmarketing’. Die Unternehmerinnen hatten viele Fragen und erhielten passgenaue Lösungen.
Empfehlungsmarketing ist mehr als man gemeinhin auf den ersten Blick annimmt. Neben der klassischen Frage zur Kundenneugewinnung, sind folgende Fragen, genauso unerheblich: Ist Ihre Homepage verständlich für Außenstehende? Wie sehen Ihre Broschüren aus? Sind Ihre Ansprachen in der Abwesenheitsnotiz und auf dem Anrufbeantworter genauso kundenfreundlich, wie Ihre Emails?
„Wir leben in einer Empfehlungsgesellschaft.“, so Organisatorin und PETEK Vorsitzende Birnur Öztürk über die Veränderung in der Unternehmens-Kunden-Kommunikation und –Interaktion, „Schließlich ist PETEK auch ein Empfehlungsnetzwerk. Die älteste Kaufmannstugend der Mund-zu-Mund-Propaganda verlagert sich immer mehr auf das Internet. Wer heute da nicht mithalten kann, kann schnell in Vergessenheit geraten."
Das Web 2.0 ist eine einzige Spielwiese für Strategien des Empfehlungsmarketings. Dies war eines der Themen, die Seminarleiterin Ekaterina Arlt auf ihrer Agenda hatte. Was die gebürtige Bulgarin in ihre Wiege gelegt bekam, war lange Zeit in Deutschland verpönt. „Viele haben Hemmungen nach einer guten Leistung eine Empfehlung einzufordern. Das kollaborative Arbeiten ist kaum vertreten. Sowohl in Groß- als auch in Einzelunternehmen. Wir meinen immer alles im Alleingang lösen zu müssen. Dabei können wir zusammen viel mehr erreichen.“ Heute ist Empfehlungsmarketing unumgänglich. Auch wenn einigen Kulturen diese Form der Kundenneugewinnung und –pflege in die Wiege gelegt sein mag, bedarf es besonderer Strategien und eleganten Einforderungen.
Empfehlungsmarketing bedarf eines formulierten Ziels und ist zu Vergleichen mit der Kommunikation zu einem Taxifahrer. „In dem Moment, wo Sie den Satz aussprechen ‚Empfehlen Sie mich weiter’, geben Sie den Faden aus der Hand.“, erklärt Arlt. Dies sei für den Gegenüber ein zu großer Auftrag, der ihn überfordert und schnell in Vergessenheit gerät. Besser sei es eine ganz konkrete Forderung zu formulieren, die für den Gegenüber lösbarer ist. Ein konkretes Beispiel hatte sie auch zur Hand: ‚Sie sind doch in dem Netzwerk xy. Ich würde dort gerne meine Arbeit in Form eines Vortrags vorstellen. Meinen Sie, Sie können den Kontakt herstellen?’. Arlt wird noch konkreter: „Wenn Sie in ein Taxi einsteigen, sagen Sie auch nicht: ‚Fahren Sie mich nach Hause.’ Damit kann der Fahrer nichts anfangen. Doch bei konkreteren Koordinaten, wie ‚Fahren Sie mich zu Centro’, wird er Ihnen gerne behilflich sein.“
Wichtig seien vor allem Geschichten, die man von Stammkunden sammelt. Kein Mensch erzählt von Zahlen und Fakten, erzählt werden immer nur Geschichten, welches das Kernstück der Mund-zu-Mund-Propaganda ist. „Suchen Sie nach den verrückten Kundengeschichten. Je verrückter eine Geschichte ist, desto besser prägen sie sich beim Gegenüber ein.“, rät Ekaterina Arlt den Unternehmerinnen. Genauso konkret wie die Tipps, waren auch die Zwischenfragen.
Besonders interessiert war die werdende Unternehmerin Deniz Rappen. Die 34-jährige Mediengestalterin und Visagistin befindet sich in der Gründungsphase. Die zweifache Mutter plant den Wiedereinstieg ins Berufsleben mit einem neuen Geschäftskonzept für junge Mütter, die es sich zeitlich nicht leisten können, zu einer Kosmetikerin zu gehen. Zusammen mit einer Kollegin möchte sie Mütter eine Stunde lang verwöhnen, während die Kinder professionell betreut werden. Deniz Rappens Eindruck von ihrer ersten PETEK-Veranstaltung: „Ich bin begeistert von der Power, die hinter diesen Frauen – speziell mit Migrationshintergrund – steckt. Empfehlungen sind für mich nichts Neues. Neu sind mir jedoch die einzelnen Schritte dorthin. Ein sehr guter Leitfaden mit klaren Ansagen!“ Was am Ende der Seminars schon mal klar ist: Deniz Rappen wird in ihrem Bekanntenkreis von dieser Veranstaltung erzählen und auch das Netzwerk PETEK weiterempfehlen.
Aufgrund des großen Erfolgs sind weitere monatliche Termine in NRW geplant. Am 1. Juli 2011 findet das nächste Business Breakfast in Bochum statt.
Mehr Informationen über PETEK unter www.petekweb.de
Gefördert werden die PETEK-Veranstaltungen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.













