(openPR) Mit Datum vom 23. Mai bestätigt das ISO Sekretariat in Genf offiziell den Launch der ISO 50001:2011 zum 15. Juni 2011 – früher als erwartet.
Die ISO 50001 wurde als zukünftiger internationaler Standard für Energiemanagement von der International Organization for Standardisation (ISO) seit 2008 entwickelt. Ziel war es, Regularien für das Energiemanagement über die europäische Norm EN 16001 hinaus weltweit zu vereinheitlichen.
Die ISO unterstreicht in ihrem Schreiben vom 23. Mai 2011 an die Mitgliedsorganisationen die Wichtigkeit des neuen Standards: „Das neue Dokument […] bietet Organisationen nun die Möglichkeit, nach einem international anerkannten Ansatz ihren Energieverbrauch zu steuern und zu verbessern.“
Nikolaus Kim, Country Manager von DNV Business Assurance bestätigt diese Aussage: „Wir haben gerade für unsere international agierenden Kunden jetzt ein anerkanntes Mittel parat, mit dem sie weltweit ihre Initiativen im Bereich des Energiemanagements nachweisen und kontinuierlich optimieren können. Unsere mehr als zehnjährige Erfahrung mit über 100 Projekten im Bereich des Energiemanagements zeigen, dass hier weiterer Bedarf für eine Internationalisierung bestand. Wir sind froh, dass wir unsere Partner nun auch bei diesem Bedarf unterstützen können.“
Grundsätzlich weisen Unternehmen mit einer Zertifizierung durch einen unabhängigen Dritten nach, dass sie die Prozesse rund um ihren Energieverbrauch bewusst und gezielt steuern.
Die Bundesregierung bietet darüber hinaus energieintensiven Unternehmen im Rahmen der „Besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen gemäß §§ 40 ff. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2009)“ Steuererleichterungen an, um Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien zu bieten. Ab 2012 sollen für eine Antragstellung nur noch EN 16001 und EMAS als Nachweis der Zertifizierung dienen. Ab 2013 ist eine Zertifizierung nach EMAS oder EN 16001 bzw. ISO 50001 verpflichtend. Nikolaus Kim erläutert: „Unternehmen, die bereits nach EMAS oder ISO 14001 zertifiziert sind, erfüllen nach unseren Erfahrungen bereits gute Grundvoraussetzungen für eine Zertifizierung nach EN 16001 bzw. ISO 50001.“











