(openPR) POLYGON wird Qualitätsführer für temporäre Prozesskühlung
Hamburg, Mai 2011: Die POLYGON Deutschland GmbH erweitert ihr Portfolio um temporäre Kühlungslösungen für industrielle Anwendungen. Mit einer neu entwickelten Generation mobiler Kühltechnologie strebt POLYGON die Qualitätsführerschaft in der Prozesskühlung für die Lebensmittelbranche und Chemieindustrie an.
Hochsommer in Deutschland. Ventilatoren und Klimaanlagen sind lange ausverkauft. Die Temperaturen liegen über 30 Grad Celsius und in den Wettervorhersagen ist keine Abkühlung in Sicht. In einer Molkerei ist nach dem Höchstlastbetrieb der letzten Wochen die Wartung der 1982 installierten Kühlwasserleitungen unumgänglich geworden. Um die Produktion reibungslos weiterlaufen zu lassen, hat die Unternehmensleitung die erfahrenen Techniker der POLYGON Deutschland GmbH beauftragt, eine umweltfreundliche temporäre Kühlungslösung mit geringem Platzbedarf zu installieren. Die Techniker stellen in den kommenden 14 Tagen die Kühlung des gesamten Lager- und Produktionsbereichs mit der innovativen Prozesskühlung von POLYGON sicher und dokumentieren die Temperaturverläufe für die unternehmenseigene Qualitätssicherung.
Nachweisbare Dokumentation der Kühlkette
Dieses Beispiel verdeutlicht, wie die kontrollierte Kühlung von Lagerhallen und Produktionsanlagen an Bedeutung zunimmt. Gerade in der Lebensmittelindustrie ist der Nachweis einer ununterbrochenen Kühlkette nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein herausragendes Wettbewerbsargument gegenüber Lieferanten, Handel und Konsumenten. Die Qualitätsversprechen zahlreicher Anbieter von Markenartikeln beruhen auf der einwandfreien Lagerung und dem professionellen Transport der verderblichen Rohwaren. Diese Qualitätsanforderungen können bei der Lagerhaltung und Verarbeitung temperaturempfindlicher Produkte nur durch konsequente und ausfallsichere Kühlung, auch im Fall von Wartungsarbeiten an der stationären Kühlanlage, sichergestellt werden kann.
Der Einsatz temporärer Prozesskühlung ist die professionelle Antwort, wenn Betriebsleiter in der Chemieindustrie und in der Lebensmittelverarbeitung mit den folgenden Szenarien konfrontiert sind:
1. Die Leistungsfähigkeit der bestehenden Kühltechnik reicht nicht aus um saisonbedingte Kapazitätsspitzen oder unerwartet steigende Produktionsvolumina zu bewältigen. Die temporäre Prozesskühlung wird hier als Zusatz- oder Backup-Kühlung als Plug & Play-Lösung in das bestehende System integriert.
2. Die temporäre Prozesskühlung übernimmt die komplette Kühlung während turnusmäßigen Wartungs- und Reparaturarbeiten an der stationären Kälteanlage.
3. Temporäre Prozesskühlung wird zur Notfallintervention bei Anlagenausfällen oder unerwarteten Leistungseinbrüchen eingesetzt. POLYGON kann binnen weniger Stunden die Kühlung vor Ort sicherstellen.
Aber neben der Prozesskühlung sind auch andere Anwendungen möglich: So kann man bei der Sanierung von Wasserschäden klassisches Trocknungsequipment in Kombination mit Flüssigkeitskühlern zur Vor- und Nachkühlung einsetzen um so den Wirkungsgrad der Trocknung zu erhöhen. In der Eventklimatisierung ermöglicht die Verbindung eines mobilen Flüssigkeitskühlers mit einem leistungsstarken Lüftungsgerät sogar die Kühlung von Lagerhallen oder Zelten.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels, welcher auch in Deutschland Extremwetterereignisse mit großer Hitze über einen längeren Zeitraum begünstigt, sowie der Verschärfung der Gesetzeslage für R22-Kälteanlagen wird branchenübergreifend ein Problem offenkundig: viele stationäre Kühlanlagen in der Industrie sind überaltert, was das Risiko des Systemausfalls bei hochsommerlichen Temperaturen signifikant erhöht. Und hier setzen die Vorteile der temporären Prozesskühlung von POLYGON an: Hohe Mobilität, schnelle Verfügbarkeit und extreme Belastbarkeit.
Vor diesem Hintergrund baut POLYGON den Geschäftsbereich THC, unter der alle Dienstleistungen der temporären Klimatisierung zusammengefasst sind, nachhaltig aus. Neben der Trocknung und der Oberflächenvorbereitung wird zukünftig auch der Bereich Prozesskühlung einen deutlichen Mehrwert für Industriekunden bieten. Sowohl Rechenzentren, Chemie verarbeitende Unternehmen, Molkereien, Brauereien und Hersteller von Konfitüre und Schokolade vertrauen schon heute auf die Kompetenz der zertifizierten Techniker von POLYGON.
Geringer Verbrauch. Kleine Abmessungen. Schneller Transport.
Die innovative Prozesskühler-Technologie von POLYGON bietet hohe Leistung bei geringem Platzbedarf. So findet die 500 KW-Anlage in einem 20 ft Container und die 100 KW-Anlage in einem 10 ft Container Platz. In Kombination mit einem Stromgenerator kann die Anlage sogar in der Eventklimatisierung im freien Gelände eingesetzt werden. Vor Ort werden die Anlagen von einem zertifizierten Techniker gewartet und mittels Fernwartungstools elektronisch überwacht.
Die Prozesskühler zeichnen sich durch einen extrem niedrigen Energieverbrauch aus, was nicht nur zu geringen Emissionen, sondern auch zu erheblichen Kostenvorteilen führt. Die 2-kreisigen Kälteanlagen sind luftgekühlt und mit Schraubenverdichtern ausgerüstet. Eine Prozesskühlung wird durch den Einsatz luft- oder wassergekühlter Flüssigkeitskühler erreicht, die in Abhängigkeit zur Verdichterleistung eine Kühlsole zwischen -20 Grad Celsius und +20 Grad Celsius liefert. Die Anlagen nutzen Drehstrom und liegen in der Anschlussleistung in der Regel zwischen 125 A CEE und ca. 300 A.
„Die POLYGON Deutschland GmbH bietet neuartige Lösungen zur temporären Prozesskühlung. Unsere Lösungen sind hochmobil und umweltfreundlich – und besonders wirtschaftlich. Dies ist die Grundlage für unseren guten Ruf in der Lebensmittelbranche und der Chemischen Industrie“, sagt Hartwig Finger, Geschäftsführer der POLYGON Deutschland GmbH.









