openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Vermögensverwalter meiden öffentliche Transparenz

(openPR) Zürich, 24. Mai 2011. Gemäss einer aktuellen Analyse von MyPrivateBanking Research publizieren nur 10% der weltweit wichtigsten Vermögensverwalter Daten zur Performance der von ihnen im Auftrag von Privatkunden verwalteten Vermögensdepots. Nur 22% der Vermögensverwalter veröffentlichen Informationen zu ihren Gebühren. Diese Ergebnisse basieren auf einer Analyse der öffentlich zugänglichen Webseiten inklusive aller online-publizierten Reporting-Dokumente der 40 grössten Vermögensverwalter und Privatbanken weltweit.



Diese Banken verwalten die Kundengelder typischerweise in Vermögensverwaltungsdepots mittels vorgegebener Anlagestrategien, die häufig Bezeichnungen wie “konservativ“, „ausgewogen“ oder „wachstumsorientiert“ tragen, und die grosse Ähnlichkeit mit den Anlagestrategien von Investmentfonds aufweisen. Bei beiden Anlagemethoden sind die Investitionsentscheidungen vollständig in der Hand des Vermögensverwalter bzw. Fondsmanagers. Den öffentlichen Investmentfonds wird jedoch in fast allen Ländern höchste Transparenz abverlangt. Sie müssen beispielsweise Performance-Daten, die Gesamtkostenquote (TER), die Anlagepositionen und den Vergleich der Renditen an einem Benchmark-Index publizieren. Für die Vermögensverwaltungsdepots von Vermögensverwaltern gibt es dagegen praktisch keine Offenlegungspflichten:

Intransparente Vermögensverwaltungsgebühren:
• 35% der analysierten Banken und Vermögensverwalter sprechen das Thema der Kosten und Gebühren in allgemeiner Weise auf ihren Webseiten an.
• Jedoch geben lediglich 22% einige quantitative Informationen in Bezug auf ihre Vermögensverwaltungsgebühren.
• Nur 18% publizieren umfassende und präzise Informationen zu ihren Gebühren.

Mangel an Performance-Daten:
• Nur 13% der analysierten Vermögensverwalter sprechen das Thema Performance ganz allgemein an.
• 10% veröffentlichen – teilweise nur in eingeschränkter Form - Daten zur Performance ihrer Vermögensverwaltungsstrategien.
• Nur 8% der Vermögensverwalter publizieren Performance-Daten über einen Zeitraum von drei Jahren (oder länger) in Bezug auf ihre Anlagestrategien.

Aus Sicht von MyPrivateBanking agieren Vermögensverwalter mit ihren vorgegebenen Anlagestrategien in einer zu Fondsmanagern vergleichbaren Rolle. Konsequenterweise müssen sie das gleiche Mass an Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und Anlegern bieten: “Banken und Vermögensverwalter müssen grundlegende Daten zu den Kosten und der Performance ihrer Anlagestrategien veröffentlichen. Diese Informationen sind für bestehende und potenzielle Kunden von grösster Bedeutung bei der Bewertung ihres Vermögensverwalters. Nur so kann der Kunde seine Bank mit anderen Anbietern vergleichen und den besten Vermögensverwalter für sich identifizieren.“ kommentiert Christian Nolterieke, Geschäftsführer von MyPrivateBanking.

MyPrivateBanking empfiehlt Banken und Vermögensverwaltern, mehr Transparenz im Hinblick auf ihre Kerndienstleistung des Anlagemanagements. Das Internet sollte von ihnen als Kommunikationsplattform zur Veröffentlichung dieser Informationen viel stärker genutzt werden. So können sich erfolgreiche Vermögensverwalter auch von ihren Wettbewerbern differenzieren. “Diejenigen Banken, die den Track-Record und die Gebühren ihrer Anlagestrategien offenlegen, differenzieren sich positiv von den Wettbewerbern. Langfristig wird sich nur die Frage stellen, ob die Banken diese Informationen freiwillig publizieren oder ob die Regulierungsbehörden zwingende Vorschriften für die Banken erlassen müssen“, erklärt Steffen Binder, Research-Direktor von MyPrivateBanking.

Ein positives Beispiel für Gebührentransparenz gibt beispielsweise die Deutsche Bank ab, die ihre Vermögensverwaltungsgebühren vollständig im Internet publiziert. Im Hinblick auf die Transparenz bei der Performance von Anlagestrategien ist die Bank Standard Chartered hervorzuheben, die quartalsweise umfassend über die Leistungen ihrer Standardanlagestrategien informiert.

Analysierte öffentlich zugängliche Websites:
ABN Amro, ANZ, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, Bank of NY Mellon, Banque Pictet, Barclays, BNP Paribas, Citibank, Clariden Leu, Coutts & Co, Credit Agricole, Credit Suisse, DBS Bank, Deutsche Bank, Erste, Goldman Sachs, HSBC, ING Groep, Itau Private Bank, J.P. Morgan, Julius Bär, Kleinwort Benson, Kotak Mahindra Bank, Lombard Odier, Macquarie, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Nordea, RBS Coutts, Rothschild, Royal Bank of Canada, Sal. Oppenheim, Santander, SEB, Societe General, Standard Chartered, U. S. Trust, UBS, Vontobel, Wells Fargo.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 540644
 1106

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Vermögensverwalter meiden öffentliche Transparenz“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von MyPrivateBanking GmbH

Neue Studie: Mobile Apps von Banken werden besser; Mehrheit aber nur Durchschnitt
Neue Studie: Mobile Apps von Banken werden besser; Mehrheit aber nur Durchschnitt
Zürich, 11. April 2013. Die Qualität der mobilen Apps von Banken nimmt zu, aber es besteht immer noch ein grosser Mangel an benutzerfreundlichen und zukunftsweisenden Funktionen und Inhalten. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie zu mobilen Apps im Banking, für die das Schweizer Research-Unternehmen MyPrivateBanking Research mehr als 200 mobile Apps von den 50 führenden Banken weltweit verglichen hat. Im Vergleich zur Erhebung von 2011 ist die Zahl der Banking-Apps und App-Funktionen explosionsartig gewachsen, begleitet von einer …
Neue Studie: Mobile Apps für Finanzberater revolutionieren die Vermögensberatung
Neue Studie: Mobile Apps für Finanzberater revolutionieren die Vermögensberatung
Mobile Lösungen verbessern die Interaktion zwischen Kunden und Berater tiefgreifend Zürich, 15. März 2013. Mobile Lösungen, die Finanzberater bei der Kundenbetreuung und im Beratungsprozess unterstützen, können die Vermögensberatung tiefgreifend verändern. Sowohl die Berater als auch die Kunden werden von der neuen Technologie substanziell profitieren. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie "Mobile Apps for Financial Advisors und Wealth Managers" für die das Schweizer Marktforschungsunternehmen MyPrivateBanking Research die mobilen Lösun…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Krumbacher Vermögensverwalter erhält Zulassung zur Ausschreibungs-Plattform Mandato der Bayerischen Börse AGBild: Krumbacher Vermögensverwalter erhält Zulassung zur Ausschreibungs-Plattform Mandato der Bayerischen Börse AG
Krumbacher Vermögensverwalter erhält Zulassung zur Ausschreibungs-Plattform Mandato der Bayerischen Börse AG
… das bodenständige und eigentümergeführte Unternehmen nach einem aufwendigen Sichtungs- und Prüfungsverfahren zusätzlich als erfolgreicher, bankenunabhängiger und professioneller Vermögensverwalter für die elektronische Ausschreibungs-Plattform der Bayerischen Börse AG, „Mandato“, zugelassen. Diese Zulassung bedeutet für den Krumbacher Vermögensverwalter …
Neuer Ratgeber - Wie Kunden die Kosten der Vermögensberatung reduzieren können
Neuer Ratgeber - Wie Kunden die Kosten der Vermögensberatung reduzieren können
… Vermögensverwaltung. Zentrale Empfehlung an die Kunden ist, dass sie die Kostentreiber und Preismodelle der Anbieter besser verstehen sollten. Allerdings sind die Gebühren der meisten Vermögensverwalter oft intransparent und geben nur die direkten Kosten in Form von „Pauschalgebühren“, „Transaktionsgebühren“ oder „Gewinnprovisionen„ an. Viele Kunden kennen aber nicht die …
comdirect Institutionelles Geschäft: Neues Reportingtool für Vermögensverwalter
comdirect Institutionelles Geschäft: Neues Reportingtool für Vermögensverwalter
… MiFID-konforme Reportings - umfangreiches Verlustschwellenmonitoring - übersichtliche Gestaltung Die comdirect bank baut ihr Angebot für unabhängige Finanzdienstleister aus. Ab sofort können Vermögensverwalter mit dem comdirect asset supervisor (cas) Reportings für ihre Kunden erstellen. Der comdirect asset supervisor ermöglicht die flexible und termingerechte …
Bild: Martin Mansi verstärkt das Team der Wagner & Florack AGBild: Martin Mansi verstärkt das Team der Wagner & Florack AG
Martin Mansi verstärkt das Team der Wagner & Florack AG
Bonn, Juli 2012 - Seit dem 1. Juli 2012 verstärkt Herr Martin Mansi als Vermögensverwalter das Team der Wagner & Florack Vermögensverwaltung AG. Nach dem Abitur am Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg begann Herr Mansi seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der HypoVereinsbank in Luxemburg, für die er fortan arbeitete. Nach seiner Station in Luxemburg …
Bild: "Managed Accounts - Best Practice"Bild: "Managed Accounts - Best Practice"
"Managed Accounts - Best Practice"
Ein Gastbeitrag von Titus C. Schlösser, Leiter Alternative Investments des Kölner Vermögensverwalters Portfolio Concept Vermögensmanagement GmbH Die Anlageform Managed Accounts bietet ein Höchstmaß an Transparenz, in vielen Fällen sehr durchdachte Anlagestrategien für den Umgang mit den komplexen globalen Finanzmärkten und eine sehr schnelle Verfügbarkeit …
Millioneneinnahmen für Anleger durch Schweizer Provisionsurteil? Eidgenössisches Bundesgericht kritisiert Qualitätsstandards der Schweizer Vermögensverwalter
Millioneneinnahmen für Anleger durch Schweizer Provisionsurteil? Eidgenössisches Bundesgericht kritisiert Qualitätsstandards der Schweizer Vermögensverwalter
Siegburg, 21. August 2006. Schweizer Vermögensverwalter betonen gerne, dass die Schweiz der größte Standort für die Königsdisziplin der Finanzdienstleistungen, die Vermögensverwaltung, sei. Auch die Qualitätsstandards sollen dort die besten sein, doch hier lohnt genaueres Hinsehen. Jüngst verbot das Schweizer Eidgenössische Bundesgericht Vermögensverwaltern …
Bild: Anlegerschutz in der Praxis / Vier Augen Prinzip für mehr SicherheitBild: Anlegerschutz in der Praxis / Vier Augen Prinzip für mehr Sicherheit
Anlegerschutz in der Praxis / Vier Augen Prinzip für mehr Sicherheit
… Management GmbH erst kürzlich mit dem „Vier-Augen-Prinzip, für mehr Sicherheit“ eine Beratungsalternative zum Schutz des Anlegers vor. Die CIS ist damit der erste Vermögensverwalter Deutschlands der die häufigsten Arten fehlerhafter Anlageberatung bereits im Vorfeld bekämpft. In der Praxis heißt dies laut Herbert Schmitt, Bereichsleiter Private Banking …
avesco fördert Durchblick im Dritten Sektor
avesco fördert Durchblick im Dritten Sektor
Der unabhängige Berliner Vermögensverwalter avesco Financial Services AG (avesco.de) geht mit dem Betreiber einer Plattform für Soziale Investoren, der Berliner PHINEO gAG, eine Partnerschaft ein. avesco-Vorstand Oliver N. Hagedorn: „Wir werden Phineo finanziell und praktisch unterstützen, um mehr Transparenz im Nonprofit-Sektor zu schaffen.“ Dr. Andreas …
Schweizer Banken lüften ihren Schleier
Schweizer Banken lüften ihren Schleier
Schweizer Vermögensverwalter kämpfen online gegen die Krise Mit mehr Transparenz gegen die Krise: Schweizer Banken und Vermögensverwalter werden transparenter und kämpfen so im Internet um mögliche Kunden aus aller Welt. Auch ohne Bankgeheimnis haben sie viel zu bieten, sind die Schweizer Finanzdienstleister überzeugt. Zürich, 2. Februar 2012 – Die …
Leontis Equity Fund GmbH - „Auch in Zukunft gute Chancen für Private Equity“
Leontis Equity Fund GmbH - „Auch in Zukunft gute Chancen für Private Equity“
Leontis Equity Fund GmbH zeigt Strategien für erfolgreiche Private-Equity-Investments Würzburg, im März 2009: Renommierte Vermögensverwalter setzen gerade in Zeiten der Finanzkrise auf Private Equity als Kapitalanlage. Angesichts unsicherer Börsen bietet diese Anlageform nach Ansicht erfahrener Analysten wie Michael Stammler von Feri Family Trust auch …
Sie lesen gerade: Vermögensverwalter meiden öffentliche Transparenz