(openPR) Neue Anlage ermöglicht mobile Leistungsmessung in solarthermischen Kraftwerken
Der Bielefelder Spezialist für solarthermische Wärmeübertragung fertigt momentan eine mobile Anlage zur Leistungsmessung in solarthermischen Kraftwerken. Entwicklung und Fertigung der ersten Anlage für einen spanischen Kunden liegen voll im Plan – die Auslieferung ist für Ende August geplant.
Mit der Anlage („Mobile Test Unit – MTU“) wird es nach Unternehmensangaben möglich sein, die thermische Leistung der Parabolspiegel-Loops an jedem beliebigen Punkt der Solarfelder unter Berücksichtigung verschiedener Umgebungs-parameter, wie z. B. Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung oder Umgebungstemperatur, zu messen. Somit können entsprechende Leistungsspezifikationen der Parabolspiegel- und Absorberrohr-Hersteller erstmalig an jedem Punkt des Kraftwerks überprüft oder zur Analyse bei Leistungsstörungen im Wärmeübertragungssystem herangezogen werden.
Die MTU besteht aus zwei Teilen in je 20´-Containermaß, die jeweils auf einer Lafette montiert sind – dies ermögliche einen einfachen Transport für den Einsatz in verschiedenen Kraftwerken sowie ein einfaches Rangieren des Equipments im Solarfeld auch bei ungünstigen Platzbedingungen.
"Mit dieser Lösung bietet heat 11 solar eine neuartige mobile Lösung zur Leistungsmessung von Parabolspiegel an!“, sagte Stephan Kraus, Geschäftsführer der heat 11 solar. "Investoren und Kraftwerksbetreibern erhalten so die Möglichkeit, Leistungsparameter einfach und präzise überprüfen zu können."
Betrieben werden soll die Anlage von einem spanischen Dienstleister, der im Kraftwerksumfeld umfangreiche Service- und Montageleistungen anbietet. Die Einsatzmöglichkeiten der Anlage seien aufgrund der mobilen Ausführung nahezu unbegrenzt, sodass in Zukunft auch Kraftwerksbetreiber im Nahen Osten, Nordafrika oder im Pazifischen Raum bedient werden könnten.
„Mit dieser Lösung sowie weiteren Entwicklungen werden wir unsere Position als Innovationsführer im Bereich der Wärmeträgersysteme solarthermischer Kraftwerke weiter festigen.“, ist Dr. Dietmar Hunold, Technischer Geschäftsführer der heat 11 solar, überzeugt.












